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Kamenz

Der Heilige Sebastian sieht wieder gut aus

Die Gemeinde Panschwitz-Kuckau ließ die Statue im Ortsteil Schweinerden sanieren – und hat dieses Jahr noch einiges mehr vor.

Die Statue des Heiligen Sebastian in Schweinerden wurde aufwendig saniert. Sie stammt von 1635. © Andreas Kirschke

Panschwitz-Kuckau. Der Gemeinderat hatte jetzt den Etat für 2019 beschlossen (die SZ berichtete). Spät, aber nicht zu spät. Und manches, was in dem umfangreichen Vorhabenpapier steht, ist sogar schon Realität. Bereits geschafft ist zum Beispiel die Sanierung der Statue Heiliger Sebastian in Schweinerden. Die Statue stammt von 1635. „Die Sanierung war sehr aufwendig und anspruchsvoll. Damit wollten wir dem fortschreitenden Verfall entgegenwirken“, so Bürgermeister Markus Kreuz. „Bereits rechtzeitig vor Ostern war die sanierte Statue fertig.“ 12 000 Euro hat es gekostet, 5 400 Euro kamen als Förderung vom Freistaat, der andere Teil von der Gemeinde. Diese Kombi-Finanzierung gilt für weitere Vorhaben in den Ortsteilen. In Ostro zum Beispiel lässt die Gemeinde den Hang an der Burgwallstraße unweit des Kindergartens mit einer Schutzmauer sichern. Das Ganze kostet insgesamt 450 000 Euro. Dafür sind im Gemeindehaushalt jetzt 100 000 Euro eingestellt. „Wir müssen den Hang dringend sichern. Die darauf stehenden Gebäude weisen bereits Risse auf“, so Markus Kreuz. Ebenfalls in Ostro lässt die Gemeinde den Lindenweg instand setzen. Die Straßendecke wird erneuert. Zudem entsteht eine Ausweichbucht für den Gegenverkehr. Etwa 39 000 Euro kostet die Maßnahme, etwa 35 000 Euro kommen als Förderung vom Freistaat.

Zurück in die Heimat!

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Wie die Sanierung der Grundschule Šula Ćišinskeho bleibt der Bau des Kreisverkehrs auf der Siebitzer Kreuzung ein mittelfristiges Ziel. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) soll die Maßnahme als Träger realisieren. Die Gemeinde Panschwitz-Kuckau verantwortet den Bau der Nebenanlagen wie zum Beispiel der Gehwege. „Langfristig sollen unsere Ortsteile an das moderne zentrale Trinkwasser-Netz der Ewag Kamenz angeschlossen werden“, so Kreuz. „Im ersten Schritt betrifft das Jauer, Cannewitz und Schweinerden, später Tschaschwitz, Kaschwitz, Glaubitz und Säuritz. Für die Zukunft geht es um eine bessere Qualität des Trinkwassers in ausreichender Menge.“ Zwar sei es eine Maßnahme der Ewag, doch die Gemeinde schiebe sie mit an. Bislang versorgen sich die Haushalte in den besagten Orten durch eigene Brunnen oder durch Brunnen-Gemeinschaften.

Konsequent steht die Kommune zu den Kindertagesstätten in der Gemeinde. Die Kita Panschwitz-Kuckau ist in Trägerschaft des CSB Sachsen, das Kinderparadies in Ostro beim sorbischen Schulverein. Die Gemeinde trägt insgesamt 518 000 Euro der Betriebskosten. Dazu gehören vor allem Personal- und Sachkosten.

Hohe Ausgaben im Gemeindehaushalt verursachen auch weiterhin einige Umlagen. So zahlt die Kommune in diesem Jahr 509 300 Euro an den Landkreis, 362 600 Euro an den Verwaltungsverband Am Klosterwasser und 6 000 Euro an den Abwasserzweckverband Am Klosterwasser. Im Gegenzug kann sie mit Einnahmen aus Zahlungen des Freistaates rechnen. So erhält die Kommune 2019 etwa 660 000 Euro als Pro-Kopf-Zuweisungen.

Konsequent will sie weiter Schulden tilgen. Anfang dieses Jahres lag die Gesamtverschuldung bei 684 900 Euro. Ende des Jahres soll sie auf 657 800 Euro gesunken sein. Keine Veränderungen gibt es bei den kommunalen Wohnungen. Derzeit gehören der Gemeinde in Panschwitz-Kuckau 42 Wohnungen An der Hohle, fünf Wohnungen im Mittelweg und eine Wohnung im Ärztehaus. Die Vermietungsauslastung ist nach wie vor gut, heißt es.

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