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Der Kurator

Dresden will Kulturhauptstadt Europas 2025 werden. Michael Schindhelm soll als Kurator die Bewerbung vorantreiben. Er sieht Dresden als spezifische europäische Stadt.

© Jens Kalaene/dpa

Leipzig. Der Schriftsteller, Filmemacher, Theatermacher und Dozent Michael Schindhelm soll die Bewerbung Dresdens zur Kulturhauptstadt Europas 2025 vorantreiben.

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Zum Ende der Osterferien findet am 26. April 2019 der Entdeckertag des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) statt.

Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) stellte den 57-Jährigen am Samstag auf der Leipziger Buchmesse vor. „Schindhelms Expertisen bei vielen Kulturprojekten sind ein Gewinn für den Bewerbungsprozess.“ Der in Eisenach geborene Schindhelm sieht in der Berufung eine „große, aber auch sehr faszinierende Herausforderung“. Dresden sei nicht nur die schöne, alte Barockstadt, sondern habe auch eine Dimension der Moderne.

Neben Dresden haben Chemnitz, Nürnberg, Magdeburg, Hildesheim, Hannover, Koblenz und Kassel Interesses bekundet, Kulturhauptstadt 2025 werden zu wollen. Bis September 2019 müssen die Bewerbungsbücher eingereicht werden. Im Jahr 2020 soll dann feststehen, welche deutsche Stadt neben einer slowenischen zum Zuge kommt.

Schindhelm betonte, das ihn die Aufgabe besonders reize, weil Dresden für ihn eine spezifische europäische Stadt sei. „Dresden hat sich nicht auf seine Geschichte ausgeruht, sondern viele Kunstepochen vitalisiert.“

Nach eigenen Angaben hat Schindhelm einen Großteil seiner Kindheit in Dresden erlebt und später als Intendant des Theaters Basel (von 1996 bis 2006) knapp 300 000 Euro für die Opfer der Hochwasserkatastrophe gesammelt und gespendet. Zudem war er bis Februar 2007 erster Generaldirektor der „Stiftung Oper in Berlin. Auf der Leipziger Buchmesse stellt er seinen neues Buch „Walter Spies. Ein exotisches Leben“ vor. (dpa)

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