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Der letzte Troubadour in Großenhain

Zum Weinfest der Fördergemeinschaft macht am Sonntag Squeezebox Teddy den musikalischen Kehraus.

© Brigitte Kaczmarek

Großenhain. Er ist ständig unterwegs, und das nicht nur im wörtlichen Sinn. Seine Wurzeln hat der 1957 geborene Squeezebox Teddy in der Straßenmusik. Dies erklärt seine unverwechselbare Interpretation irischer, russischer und internationaler Songs. Auch das Jahr 1991, in dem er auf einigen Konzerten mit der Kelly-Family tourte, hat ihn sicherlich geprägt. Er spielte mit einer Gruppe, die in den 90ern zu den besten irischen Bands auf deutschem Boden gehörte.

Auch seine Tätigkeit als Entertainer in einem Open-Air-Theater hat ihn sicherlich geprägt. Norwegen, Schweden, Dänemark, Holland, Österreich, Norditalien, Frankreich, Florida – in vielen Ländern und Regionen gastierte der Mann mit der außergewöhnlichen Stimme, die jeder, die sie schon mal hörte, nie wieder vergaß. Er ist ein uriger Typ, der sich selbst Troubadour nennt – Minnesänger. Dazu passt sein weißer Rauschebart. Rauchig, mit Tremolo unterlegt, wurde die Stimme schon beschrieben, als der traurige Gesang des melancholischen Zigeuners. Obwohl es durchaus noch einige Troubadoure in der Musikwelt gibt, bezeichnet er sich als den letzten. Teddy singt und spielt seine Titel, er zieht sein Publikum mit, erzählt die Geschichte hinter dem Song, spickt sie mit eigener Betrachtung, ernsthaft und humorvoll. (SZ)

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Sonntag, 17.30 Uhr, Weinfest Frauenmarkt