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Der letzte Wintergruß

Der Winter hat einen vorerst letzten Gruß hinterlassen, sagen die Meteorologen. Eine zentimeterdicke Schneeschicht hat so manchen Autofahrer in Sachsen überrascht. Es kam zu zahlreichen Unfällen, meist mit glimpflichen Ausgang.

© Hendrik Schmidt/dpa

Leipzig. Der heftige Schneefall hat in Sachsen zwar zu deutlich mehr Verkehrsunfällen geführt, das befürchtete Chaos ist aber ausgeblieben. Insbesondere in Leipzig, Chemnitz, Zwickau und Görlitz hat es vermehrt Unfälle gegeben, es blieb aber zumeist bei Blechschäden, wie ein Sprecher des Lagezentrums Sachsen am Mittwoch mitteilte. Es galt jedoch, den Witterungsverhältnissen angepasst zu fahren.

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Bei einem Überholmanöver auf schneeglatter Straße auf der Bundesstraße 2 im Landkreis Nordsachsen hatte eine 28-Jährige die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und war gegen einen Baum geknallt. Fahrerin und Beifahrerin (beide 28 Jahre alt) wurden schwer verletzt.

Von Dienstag bis Mittwochmorgen waren mehrere Zentimeter Neuschnee in Sachsen gefallen. Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sprachen von einem „letzten Wintergruß“. In Leipzig waren seit dem frühen Mittwochmorgen 21 Fahrzeuge mit Schneepflug und Streuaufbau sowie sechs Kleinstreuer im Einsatz, um das 1683 Kilometer lange innerstädtische Straßennetz vom Schnee zu räumen. Zudem wurden 344 Straßenkreuzungen und Fußgängerüberwege, 140 Querungshilfen sowie 98 Brücken gesichert worden.

Bei der Bahn gab es nach Angaben eines Sprechers keine Beeinträchtigungen im morgendlichen Berufsverkehr. Diese jetzige Schneemenge sei kein Problem, hieß es am Mittwoch. Das eisige Wetter in den Wochen zuvor habe eher zu Tür- und Weichenstörungen geführt. (dpa)

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