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Der Osterhase grüßt aus Dohna

An der Burgstraße standen einst mächtige Pappeln. Heute finden Spaziergänger hier kleine Kunstwerke.

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Die mächtigen Pappeln an der Burgstraße in Dohna sind verschwunden. Stattdessen finden Spaziergänger hier nun den Osterhasen.
Die mächtigen Pappeln an der Burgstraße in Dohna sind verschwunden. Stattdessen finden Spaziergänger hier nun den Osterhasen. © Martin Meinhardt

Hat sich der Osterhase in Dohna selbst ein Denkmal gesetzt? Spaziergänger können sich derzeit zumindest an der Burgstraße über ein hölzernes Exemplar freuen. Die Stadt Dohna hatte im Winter an dieser Stelle von Mispeln befallene und hohle Pappeln fällen lassen. Sie standen unweit der Autobahnbrücke. 

Aus Gründen der Verkehrssicherheit mussten sie weichen. Die Stämme und Äste wurden schnell beräumt. Doch nicht alles wurde geschreddert und entsorgt. Ein Heidenauer Blumenhändler bekam zum Beispiel einige der bis zu 80 Zentimeter großen Baumscheiben und Stammstücke als Dekoration für seinen Laden. Der Ratskeller in Dohna nutzt zudem ein Stammstück als kleinen Tisch unter einem Sonnenschirm. Ein über ein Meter langes Stammstück einer Pappel, die komplett hohl war, wurde zu einer Pflanzschale umfunktioniert. Darin wächst jetzt ein Fliederbusch. Auch die Baumstümpfe fielen nicht einfach der Motorsäge zum Opfer. Sie wurden passend zur Osterzeit umdekoriert. 

Entstanden ist ein Osterhasenkopf, der von zwei Riesenpilzen flankiert wird. Wer die süße Osteridee hatte? Auch das ist inzwischen geklärt. Der Dohnaer Andreas Hoppe hat sich mit dem Hasen und den Pilzen an der Burgstraße verewigt. Er macht sich damit übrigens zum Wiederholungstäter. Schon 2017 hinterließ er an der Dohnaer Schule einen markanten Holzpilz – um die Stadt zu verschönern. An der Stelle wurden damals ebenfalls Bäume entfernt. (SZ)

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