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Der Problem-Poller

Besonders im Dunkeln sind die grauen Abstandshalter schwer zu sehen.

© Lutz Weidler

Riesa. Immer wieder werden die Sandsteinpoller an der Ecke Elbstraße/Niederlagstraße unweit des Elbgalerie-Parkhauses zum Unfallopfer. Auch derzeit liegt einer danieder – ärgerlich für die Fahrer, die sich Dellen und Schrammen in ihr Auto fahren, und ärgerlich für die Stadt, die immer wieder für neue Poller sorgen muss. Besonders im Dunkeln sind die grauen Abstandshalter schwer zu sehen.

Stadtsprecher Uwe Päsler ist der Meinung, dass keine Gefahr bestehen würde, wenn sich alle Fahrer an die Regeln der verkehrsberuhigten Zone hielten, die an der Elbstraße ausgewiesen ist. Die Beschilderung gibt eine Höchstgeschwindigkeit von sieben Stundenkilometern vor. „Das ist rein praktisch natürlich schwer einzuhalten, wie jeder Autofahrer weiß“, sagt Päsler, aber: „So sind die Regeln.“ Weil die Stadtverwaltung das Problem kennt, trugen die Poller auch schon mal Katzenaugen. Die seien jedoch abgefallen, so Päsler.

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Nötig sind die Abstandshalter übrigens zum Schutz des Hauseingangs – aber nicht nur. „Ohne diese Poller würden die Hausbewohner womöglich gleich mit den Autos kollidieren und höhere Fahrzeuge den Hauserker an der Ecke abräumen“, sagt Päsler. Die Stadt muss dafür sorgen, dass über der Straße 4,50 Meter Platz ist, damit auch Lastwagen dort entlangfahren können. Wegen des Erkers ist dieser Abstand aber nicht gegeben. Daher die Poller. Ein weiß-rotes Warnschild ersetzt das umgefallene steinerne Original derzeit.

Doch das ist keine Dauerlösung. Die Stadtverwaltung bemüht sich bereits um Ersatz – wieder mit Katzenaugen. (SZ/veb)