Merken

Der schönste Schulgarten

Die Grundschule in Gersdorf wurde jetzt mit einem Preis für ihre Gartenarbeit ausgezeichnet.

Teilen
Folgen
© Matthias Schumann

Haselbachtal. Die drei schönsten Schulgärten aus ganz Sachsen wurden am 1. Juni prämiert. Auch die Grundschule Haselbachtal war dabei, was freilich riesengroße Freude nach sich zog. Des Weiteren konnten sich die Grundschule Naundorf (Bobritzsch-Hilbersdorf/Region Chemnitz) und die Schule zur Lernförderung, Gutenbergschule Niesky (Region Bautzen) über einen Preis freuen. Kultusministerin Brunhild Kurth überreichte den drei Landessiegern in Dresden persönlich das Preisgeld von jeweils 2500 Euro. „Die Schulen können stolz auf ihre Leistung sein. Sie gewinnen nicht nur das Preisgeld, sondern gehen aus dem Wettbewerb mit einem gestärkten Gemeinschaftsgefühl zwischen Schülern, Lehrern und Eltern hervor. Das wirkt sich positiv auf das Schulklima und die Lernfreude aus“, betonte Kurth. Insgesamt hatten sich 53 Schulen an dem Wettbewerb beteiligt. „Ziel des Wettbewerbs ist es, den Schülern praktische Erfahrungen mit der Gartengestaltung zu ermöglichen. Sie lernen, sich mit der Natur auseinanderzusetzen und sehen, wie wichtig der Schutz der Pflanzen- und Tierwelt ist“, erklärte die Ministerin.

Der dreistufige Wettbewerb startete im Frühjahr 2014. Bei einem Besuch in den Gärten der zehn Finalisten Anfang Mai dieses Jahres wurden nun die Landessieger ermittelt. Die Jury bestand aus Schulpädagogen, Hochschullehrern, Gärtnern, Vertretern des Umwelt- und Kultusministeriums sowie der Landesstiftung für Natur und Umwelt. Der Wettbewerb gliedert sich in insgesamt drei Qualifizierungsrunden über einen Zeitraum von drei Jahren. Am Ende entschied die Jury über die Gewinner. Das Motto des nunmehr 9. Sächsischen Schulgartenwettbewerbes lautete: „Aus Grau macht Grün!“. An dem 1993 ins Leben gerufenen Sächsischen Schulgartenwettbewerb haben sich bereits über 1700 Schulen mit weit mehr als 100000 Schülern beteiligt. Diese Kontinuität des Wettbewerbs ist einmalig in Deutschland. Weitere Informationen gibt es unter www.sonnenblume.sachsen.de. (szo)