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Der sprechende Kater von Ringenhain

Murphy hat eine Internetseite, auf der er von sich erzählt. Ganz schön verrückt, oder?

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Von Carolin Menz

Ringenhain. Ob Kater Murphy weltbekannt ist, wissen wir nicht. Aber sonst wissen wir fast alles über ihn –  nachzulesen auf der Internetseite, die Herrchen angelegt hat.

Er mag Mäuse Mäuse. Und Kuscheln. Und Herumstreunern. Und zwei Drittel des Tages verpennt der Kater aus Ringenhain. Ein normales Katzenleben. Aber eben doch nicht so ganz. Denn Murphy lässt sich dabei fast täglich zuschauen, denn er ist auf Facebook mit einer eigenen Seite. Seit es den Kater-Account gibt, teilt Murphy seinen Alltag in einem Einfamilienhaus mit großem Garten in Ringenhain mit Menschen-Freunden im Internet. 69 sind das bisher. Er hat nichts dagegen, wenn ihn Herrchen oder Frauchen in den unmöglichsten Positionen posten. Als ganz junger Kater kam er im Juli 2014 in seinem Zuhause an, erst wenige Monate zuvor war er in Freital als eine Mischung aus Perser und norwegischer Waldkatze geboren worden. Murphy heißt er deshalb, weil das schwarze Fell über der Nase wie ein M aussieht. Kaum war der Kater da, war er online. Herrchen hatte schon Katers Einzug auf im INternet angekündigt. Spontan wollten Dutzende seiner Freunde regelmäßig etwas hören und sehen vom neuen Mitbewohner Murphy. So kam das mit der verrückten Katzenseite im Netz. Seitdem postet Murphys Herrchen Sascha Hache immer, wenn er Zeit hat beim Kuscheln, beim Toben mit dem Spielzeug oder auf dem Esstisch, beim Schlafen oder beim gierigen Aufreißen der Futtertüte. Dazu gibt’s einen flotten Spruch aus Murphys Schnauze. Die Seite soll vor allem Spaß machen.

Bis 2 Uhr nachts auf der Piste

Der kuschlige Kater ist ein aufgewecktes Kerlchen, ein paar Fotos sind auch mal unscharf. Murphy ist eben oft in Action. Ein drahtiger Kerl, der mit seinen acht Kilo Gewicht und einer stattlichen Länge von 75 Zentimetern gern über Tische und Bänke springt. Morgens um sieben scharrt er mit den Pfoten. Dann will er raus. Murphy ist ein Freigänger. Am liebsten wäre er bis 2 Uhr nachts auf der Piste. Darf er aber nicht.

Seit einigen Monaten jagt er auch Mäuse. Uli hat es ihm beigebracht. Seine neue Freundin zog als zweite Katze im Ringenhainer Haus von Katja und Sascha Hache ein. Und wie sehr sich die beiden Tiere mögen, zeigen sie auf Facebook. Viele Schnappschüsse sind da schon zusammengekommen beim Knuddeln und Spielen. Eine eigene Seite soll Uli aber nicht bekommen – das bleibt Murphy allein vergönnt.

www.facebook.com/murphyringenhain