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Energie - Strom und Wärme in Sachsen

Der Startschuss ist gefallen

Die Corona-Krise zwingt Politik und Energiebranche in einen Paradigmenwechsel. Es sind Mut und klare Entscheidungen gefragt.

Wind- und Sonnenenergie bringen sauberen Strom und sind unersetzlich für eine erfolgreiche Energiewende.
Wind- und Sonnenenergie bringen sauberen Strom und sind unersetzlich für eine erfolgreiche Energiewende. © Fotos: AdobeStock

Die Energiewende steht an einer entscheidenden Kreuzung. Soll sie wirtschaftlich sinnvoll und praktikabel gelingen, muss alles auf eine Karte gesetzt werden. Und diese heißt uneingeschränkte Effektivität. Denn die Zeiten von politischen Zankerein und gießkannenartiger Verteilung von Millionen für die Energiebranche werden sich gen Ende neigen. Eines ist Fakt: So locker wie in den vergangenen Legislaturperioden wird das Scheckheft der Bundesregierung bald nicht mehr sitzen. Ebenso werden sich die Themengebiete auf dem politischen Parkett mehr in Richtung Soziales verschieben – Verteilungskämpfe lauern in jedem Ressort.

Mit Blick auf die Zukunft sollten Politiker, Energiekonzerne,Autobauer und ganz besonders jeder einzelne Bürger nun für sich bewerten, wie dringend und wichtig der Schritt in eine energetisch erfolgreiche Zukunft ist. Und es sollte tunlichst nicht nur auf die Themen Klimawandel und Umweltbelastung geschaut werden. Denn auch das Überleben des Wirtschaftsstandorts Deutschland und damit verbunden unser aller Wohlstand hängt von der Konkurrenzfähigkeit im Energiesektor ab. 

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Bereits jetzt – mit Blick in Richtung Asien – hängen deutsche Industrie und Energiekonzerne beim Thema regenerative Energien zurück. Und mit der Jahrhundert-Technologie Wasserstoff steht bereits die nächste Herausforderung vor der Tür, die den handelnden Akteuren noch weit mehr Weitsicht, Expertise und Mut abverlangen wird, als es bisherige Themen getan haben. Deshalb muss ein Paradigmenwechsel her, denn weder phrasendreschende Schülerdemos, noch Hinterzimmer-Lobbyismus helfen jetzt noch wirklich weiter. Die Politik muss nun kompromisslos und effizient Anreize für Wirtschaft und Industrie schaffen, damit sie die bereits vorhandenen Lösungen aus der Forschung umsetzen können.Und das gelingt mit dem Mut, daran zu glauben,dass jeder Bürger seinen Teil beitragen wird, so ferner die Chance dazu erhält.

Von Sebastian Burkhardt

Noch hakt es aber am Netzausbau und bei der Regulierung. Die Wasserstoff-Technologie könnte in den kommenden Jahrzehnten eine willkommene Ergänzung sein und viele Probleme lösen.
Noch hakt es aber am Netzausbau und bei der Regulierung. Die Wasserstoff-Technologie könnte in den kommenden Jahrzehnten eine willkommene Ergänzung sein und viele Probleme lösen. © Fotos: AdobeStock

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