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Der Striezelmarkt wird eingemauert

Angekündigt waren die Sperren schon lange: Seit Montag stehen die Betonklötze wieder in der Dresdner Innenstadt.

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© xcitepress/ce

Dresden. Der 583. Striezelmarkt wird zur Festung: Seit Montag sind die bei Großveranstaltungen schon mehrfach eingesetzten Betonsperren wieder im Dresdner Stadtzentrum zu sehen. 160 dieser schweren Poller sollen insgesamt den Altmarkt säumen und Besucher so vor potenziellen Attentätern mit Fahrzeugen schützen. Im vergangenen Jahr wurden diese Schutzvorrichtungen erstmals eingesetzt, nachdem sich in Berlin ein Terroranschlag mit einem Lkw ereignet hatte.

Der Aufbau der Betonsperren

Seit Montag werden in Dresden wieder Betonsperren aufgebaut.
Seit Montag werden in Dresden wieder Betonsperren aufgebaut.

Anders als 2016 werden an der Wilsdruffer Straße jeweils drei Betonblöcke zu einer kleinen Mauer verbunden, was einen größeren Widerstand gegen heranrasende Fahrzeuge mit sich bringen soll. Zwischen diesen Drei-Steine-Mauern ist dabei nur Platz für Fußgänger, ein Auto soll an den Durchlassstellen keine Chance haben. Unumstritten ist das nicht: Experten bezweifeln die Wirksamkeit der sogenannten „Nizza-Sperren“ gegen einen Angriff mit einem Lastwagen.

Nicht nur der Altmarkt selbst wird derzeit abgeriegelt. Auch die Zufahrten zum Striezelmarkt und mehreren anderen Weihnachtsmärkten, wie etwa dem Augustusmarkt auf der Hauptstraße, werden mit den Steinen geschützt. Eingesetzt werden dabei auch die an Legosteine erinnernden Blöcke der Firma Nestler. (szo/mja)