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Der Verkehr rollt wieder über die Kastanienallee in Diehsa

Mit dem Straßenausbau kamen auch neue Leitungen in die Erde. Eine Engstelle ist aber geblieben.

© André Schulze

Von Steffen Gerhardt

Wie geht's Brüder

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Der Landkreis, die Gemeinde Waldhufen und die Zweckverbände für Trinkwasser beziehungsweise Abwasser übergaben gestern ihr Gemeinschaftsprojekt mit dem symbolischen Durchschneiden des Bandes. Damit ist die Kastanienallee, die Diehsa mit Nieder Seifersdorf verbindet, für den Verkehr freigegeben. Oder wie es Bürgermeister Horst Brückner sagte: „Nun können wir wieder über den Berg huschen.“ Ein gutes Jahr lang war das nicht möglich, da die Straße voll gesperrt war. Auf rund 500 Meter wurden insgesamt 1,2 Millionen Euro verbaut. Dem Kreis oblag die Straße, der Gemeinde der Gehweg und den Verbänden die Kanalisation und Trinkwasserleitung.

Die Straße konnte auf eine Breite von fünfeinhalb Meter ausgebaut werden. Nur eine Engstelle ist geblieben, kurz vor dem Durchlass des Diehsaer Wassers. Da sich zwei Wohnhäuser eng gegenüberstehen, konnte die Straße dort nicht verbreitert werden. Der Bürgermeister spricht von Verkehrsberuhigung für die Anwohner, die mit der Enge erreicht wird. Kreis-Amtsleiter Dieter Peschel bestätigt, dass die Straße an dieser Stelle so angepasst wurde, dass auch ein Mähdrescher sie befahren kann.