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Der Verkehrsfluss wird beobachtet

Das Landesamt für Straßenbau äußert sich zum Stau am Dienstagmorgen.

© Claudia Hübschmann

Von Udo Lemke

Meißen. Nachdem es am Dienstagmorgen in der Meißner Innenstadt entlang der Bundesstraße 101 zu extremem Stau im morgendlichen Berufsverkehr gekommen war, fragte die SZ beim für das Baugeschehen zuständigen Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) nach. Etwa, ob die Verkehrsregelungen, so die Ampelschaltung am Ende des Leitmeritzer Bogens an der B 101, überprüft werden.

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„Der Verkehrsfluss wird sehr wohl beobachtet und versucht, gegebenenfalls Korrekturen vorzunehmen. Jedoch wird sich eine Verbesserung für die eine Fahrtrichtung sofort negativ auf die andere auswirken. Im konkreten Fall (Leitmeritzer Bogen) verbessert eine geänderte Ampelschaltzeit den Abfluss in Richtung Meißen nicht. Eine Alternative ist nur, den Durchgangsverkehr zu bitten, während der Bauzeit das Stadtgebiet zu meiden.“ Das erklärte Lasuv-Sprecherin Isabel Siebert.

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Auch ein anderer Bauablauf sei nicht hilfreich. Es sei zu beachten, dass gleichzeitig in zwei Bauabschnitten gearbeitet wird: Straßenbau in der Rosa-Luxemburg-Straße und Verlegung von Medien zwischen Beyerlein-Platz und Niederauer Straße. „Würde man allein diese beiden Abschnitte nacheinander realisieren, betrüge die Bauzeitverlängerung wenigstens drei Wochen.“ Aktuell ist ein Ende der Bauarbeiten für den 27. Mai geplant.