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Großenhain

Der Wasserkobold hat seine eigene Brücke

Nach der Walter-Ortleb-Brücke gibt es nun auch eine Nix-Brücke.

Kai-Uwe Schwokowski (l.) und Thomas Röthig enthüllen die Tafel.
Kai-Uwe Schwokowski (l.) und Thomas Röthig enthüllen die Tafel. © Kathrin Krüger-Mlaouhia

Großenhain. „Ein Hoch auf die Geschichts-Verrückten!“, lobt Stadtbaudirektor Tilo Hönicke. Kai-Uwe Schwokowski und dem Museums-Förderverein ist es zu danken, dass jetzt die Nix-Brücke am Nixplatz benannt wurde und ein Namensschild enthüllt werden konnte. Ein geschichtsträchtiger Platz, denn bis 1934 mündete hier der Röder-Neugraben in den Röder-Mühlgraben.

Schwokowski erinnerte daran, dass an der Röder bis 1550 noch zahlreiche Wassermühlen für die Ernährung der Großenhainer sorgten, indem Mehl gemahlen wurde. Es gab die Katharinenmühle, die Stadtmühle, die Schlossmühle. 

Genieß‘ die Heimat mit Oppacher!

Im grünen Herzen des waldreichen Landschaftsschutzgebietes Oberlausitzer Bergland sprudelt ein ganz besonderer Schatz: Oppacher Mineralwasser, das überall dort zu Hause ist, wo Menschen ihre Heimat genießen.

1844 wurde wenige Meter vom Nixloch entfernt Richtung Tal der Gräser die erste Badeanstalt Großenhains eröffnet. Mit der von der Firma T. Held gefertigten Tafel wird nun öffentlich an diese Geschichte erinnert. 

Manche wünschen sich zurück, dass auch wieder Wasser aus dem Nixloch sprudeln möge, wie zur Landesgartenschau. Doch das sei aus Geldgründen nicht möglich, hieß es.