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Der Wilhelmsplatz hat wieder ein Café

Die Bäckerei Geißler aus Ostritz eröffnet in der Jakobstraße in Görlitz ihre elfte Filiale. Dort gibt es einige Besonderheiten.

© Pawel Sosnowski/pawelsosnowski.c

Am Montag war alles noch gut vor neugierigen Blicken versteckt, doch am Dienstag, ab 7 Uhr, ist es so weit: Die Bäckerei Geißler aus Ostritz eröffnet in der Jakobstraße 33 ihre elfte Filiale. „Allerdings ist es keine gewöhnliche Filiale“, sagt Anett Geißler, die für Marketing und Verkauf zuständig ist. Der neue Laden ist Bäckerei und Café mit Selbstbedienung gleichzeitig. So etwas gab es bei Geißlers bisher nicht. „Wir haben uns dieses Konzept in Ländern wie Österreich und der Schweiz angeschaut“, sagt Anett Geißler. Sie findet es praktisch, weil es viele Leute anspricht – die, die auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule schnell etwas mitnehmen wollen, aber auch Görlitzer und Touristen, die in Ruhe einen Kaffee trinken möchten.

Neben den bekannten Backwaren bietet die Bäckerei Geißler erstmals auch Flammkuchen, Softeis, Smoothies und Säfte an, auch ein paar warme Speisen. „Aber nur bäckertypische Sachen aus dem Ofen, nichts Gekochtes“, sagt Anett Geißler. Mit dem neuen Laden und Café entstehen sechs Arbeitsplätze, vor allem in Teilzeit.

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Das Lokal befindet sich am Ende der Straßburg-Passage – mit vielen großen Scheiben und Blick auf den Wilhelmsplatz. In den Räumen war früher das Sportgeschäft „Muskelkater“ zu finden. Nach dem Umbau ist es kaum wiederzuerkennen. Es gibt eine große Verkaufstheke – und insgesamt 33 Sitzplätze. Ein Teil davon befindet sich acht Treppenstufen weiter oben in einem hübsch gestalteten Raum mit Fenstern zum Innenhof. Dort hängt an der Wand eine riesige Zeichnung einer Studentin. Sie wirkt historisch. Zu sehen ist der Treppenaufgang in der Mitte der Straßburg-Passage. Im Sommer gibt es zudem zwölf Sitzplätze draußen vor dem Café.

Geöffnet ist ab heute wochentags von 7  bis 18.30 Uhr und Sonnabend von 7 bis 16 Uhr. „Außerdem wollen wir erstmals eine Sonntagsöffnung probieren, von 7  bis 11 Uhr“, sagt Anett Geißler. Je nachdem, wie es die Gäste annehmen, könnte das noch ausgebaut werden – oder wegfallen. (SZ/ik)