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Wirtschaft

Deutlich weniger Beeren geerntet 

Die Trockenheit hat auch negative Folgen für die sächsischen Strauchbeerenanbauer. Besonders eine Beerensorte traf es hart.

Aroniabeeren werden mithilfe eines Vollernters
abgeerntet. In Sachsen wird die Strauchbeere am häufigsten angebaut.
Aroniabeeren werden mithilfe eines Vollernters abgeerntet. In Sachsen wird die Strauchbeere am häufigsten angebaut. © Archiv: Anne Hübschmann

Kamenz. Die Erzeuger von Strauchbeeren haben im vergangenen Jahr wegen der Trockenheit in Sachsen große Ernteeinbußen hinnehmen müssen. Gut 560 Tonnen Früchte wie Aronia-, Johannis- oder Heidelbeeren wurden geerntet, ein Rückgang von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Kamenz mitteilte. Besonders betroffen sei die Aroniabeere gewesen, für die Sachsen nach Brandenburg die größte Anbaufläche hat.

In Sachsen bauen den Statistikern zufolge 45 Betriebe auf 375 Hektar Fläche Strauchbeeren an, 219 Hektar davon liegen im Landkreis Meißen. Die bedeutendsten Arten sind die Aroniabeere, auch Apfelbeere genannt, die auf 182 Hektar angebaut wird, gefolgt von Johannisbeeren mit knapp 107 Hektar und Kulturheidelbeeren mit 30 Hektar. Auf gut 85 Prozent der Anbaufläche für Strauchbeeren werde vollständig ökologisch produziert, hieß es. (dpa)

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