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Deutsche nicht mehr so innovativ

Brüssel. Deutschland belegt bei der Innovationskraft im europäischen Vergleich nur noch den dritten Platz. Gegenüber dem Vorjahr rutschte die Bundesrepublik in der Rangliste der EU-Kommission einen Platz nach hinten.

Brüssel. Deutschland belegt bei der Innovationskraft im europäischen Vergleich nur noch den dritten Platz. Gegenüber dem Vorjahr rutschte die Bundesrepublik in der Rangliste der EU-Kommission einen Platz nach hinten. Schweden und Dänemark lagen dagegen vorn, teilte die EU-Behörde mit. Die EU-Kommission prüft jährlich, wie es um Forschung und Innovationskraft in den Mitgliedsstaaten steht.

Deutschland bleibt demnach eines der innovativsten Länder der EU und legte weiter zu. Da Dänemark allerdings beim Ideenreichtum noch stärker wurde, überholte es Deutschland. Besonders stark präsentierten sich deutsche Wissenschaftler mit internationalen Veröffentlichungen. Die Zahl der Uni-Absolventen mit Doktortitel stieg deutlich. Relativ schwer tut sich die Bundesrepublik dagegen damit, Patente und Lizenzen im Ausland zu Geld zu machen.

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Regional aufgeschlüsselt sind es vor allem Süd- und Westdeutschland, die zur Innovationsfähigkeit der Bundesrepublik beitragen. Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt fallen dagegen etwas ab. In Europa bilden Schweden, Dänemark, Deutschland und Finnland die Spitzengruppe der Innovationsführer. Diese vier Länder investieren am meisten in Forschung und Innovation. Großbritannien und Frankreich finden sich im vorderen Mittelfeld, während Italien und Spanien zur unteren Hälfte der Rangliste zählen. Die Schlusslichter sind Bulgarien, Lettland und Rumänien. (dpa)