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Deutschland verstärkt Nato-Präsenz im Osten

Als Konsequenz aus der Ukraine-Krise verstärken Deutschland, Polen und Dänemark das Nato-Korps im polnischen Stettin, das für die Planung von Operationen und Übungen zuständig ist.

Brüssel. Als Konsequenz aus der Ukraine-Krise verstärken Deutschland, Polen und Dänemark das Nato-Korps im polnischen Stettin, das für die Planung von Operationen und Übungen zuständig ist. Das gaben die Verteidigungsminister der drei Länder nach Nato-Angaben am Dienstag bei einem Treffen der Ressortchefs aller 28 Mitgliedstaaten in Brüssel bekannt. Die Einsatzbereitschaft des Multinationalen Korps Nordost soll verbessert werden. Derzeit sind 180 Soldaten in Stettin stationiert - 60 deutsche und 120 aus Polen und Dänemark.

Das Korps soll in die Lage versetzt werden, Landoperationen und -übungen schneller zu planen. Inwieweit die Zahl der Soldaten erhöht wird, blieb zunächst unklar. Im Gespräch ist eine Aufstockung bis hin zu einer Verdoppelung.

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In den vergangenen Wochen hatte Deutschland bereits zwei weitere Beiträge zur Verstärkung der Nato-Präsenz in den osteuropäischen Mitgliedstaaten zugesagt. Seit dem 26. Mai führt der Tender „Elbe“ der Deutschen Marine ein Manöver in der Ostsee. Von September bis Dezember sollen sechs „Eurofighter“-Kampfjets die Luftraumüberwachung über dem Baltikum verstärken. (dpa)