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Deutschland & Welt

A3: Weiteres Betonteil absturzgefährdet

Nach dem tödlichen Unfall auf der A3 bei Köln hat der beauftragte Gutachter mindestens ein weiteres absturzgefährdetes Teil entdeckt.

Eine große Betonplatte einer Lärmschutzwand war auf der Autobahn 3 bei Köln auf einen Wagen gestürzt  - die Fahrerin starb.
Eine große Betonplatte einer Lärmschutzwand war auf der Autobahn 3 bei Köln auf einen Wagen gestürzt - die Fahrerin starb. © Feuerwehr Köln

Köln. Nach dem tödlichen Unfall mit einer Betonplatte auf der A3 bei Köln hat der von der Staatsanwaltschaft beauftragte Gutachter mindestens ein weiteres absturzgefährdetes Teil entdeckt. Er dokumentierte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in seinem Vorabgutachten einen bereits verbogenen Schweißanschluss mit erhöhter Rissgefahr an einer benachbarten Betonplatte. Die gefährlichen Bauteile sollten schnellstmöglich ausgebaut und als Beweismittel gesichert werden, empfahl der Gutachter nach dpa-Informationen.

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In seinem Vorgutachten stellte der Ingenieur fest, dass manche Betonplatten rund um die Unglücksstelle korrekt angebracht wurden und andere - darunter die abgestürzte - nicht. Laut Gutachter wog die abgestürzte Betonplatte etwa 6,2 Tonnen. Neben einer abgebrochenen Schraube fand der Gutachter eine deutlich zu kleine Unterlegscheibe.

Die Betonplatte war am Freitag auf das Auto einer 66-jährigen Kölnerin gestürzt, die noch am Unfallort starb. Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt eingeleitet. (dpa)

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