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Deutschland & Welt

Kinderarbeit? Angelo Kelly vor Gericht

Musiker Angelo Kelly soll 5.000 Euro Strafe zahlen. Es geht um seinen kleinen Sohn, der bei einem Konzertauftritt mit auf der Bühne stand.

Angelo Kelly hat mit seiner Frau Kira fünf gemeinsame Kinder. Zusammen machen sie Musik.
Angelo Kelly hat mit seiner Frau Kira fünf gemeinsame Kinder. Zusammen machen sie Musik. © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild (Archiv)

Haßfurt. Der Musiker Angelo Kelly wehrt sich nach einem Tourneeauftritt seines kleinen Sohns vor Gericht gegen ein vierstelliges Bußgeld wegen Kinderarbeit. Das Amtsgericht Haßfurt will sein Urteil am 12. Februar verkünden, wie eine Sprecherin am Donnerstag sagte.

Die Regierung von Unterfranken hatte Kelly einen Bußgeldbescheid über 5.000 Euro ins Haus geschickt. Der Vorwurf: ein Verstoß gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz. Kellys damals vier Jahre alter Sohn William hatte im Juli 2019 gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Familie bei einem Open-Air-Konzert auf der Bühne gestanden.

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Ein Gericht wertet einen Auftritt seines damals vierjährigen Sohnes als Kinderarbeit. Der Musiker soll jetzt ein hohes Bußgeld zahlen.

Der "Bild"-Zeitung sagte der 39-Jährige dazu: "Ich würde nie etwas tun, was das Wohl meines Kindes gefährden würde." Man habe in den vergangenen Jahren stets gut mit den Jugendbehörden bezüglich der Auftritte seiner Kinder zusammengearbeitet, sagte Kelly.

Weil der Sänger, der selbst schon als Kind mit der Kelly Family vor Publikum auftrat, gegen den Bußgeldbescheid Beschwerde einlegte, wird der Fall nun vor dem Amtsgericht verhandelt. (dpa)

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