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Deutschland & Welt

Mit dem Navi auf dem Holzweg im Fichtelgebirge

Erst hält sich ein junger Autofahrer an sein Navi, dann ignoriert er zu wenden. Am Ende landet er nachts mitten im Wald. Helfen will die Polizei erst mal nicht.

Immer seinem Navi nach ist ein junger Autofahrer nachts im Fichtelgebirge auf den Holzweg geraten.
Immer seinem Navi nach ist ein junger Autofahrer nachts im Fichtelgebirge auf den Holzweg geraten. © www.pixabay.com (Symbolfoto)

Tröstau. Immer seinem Navi nach ist ein junger Autofahrer nachts im Fichtelgebirge auf den Holzweg geraten. Der 19-Jährige war dem Routenvorschlag im Stockdunkeln gefolgt und nahe Tröstau in Bayern mitten im Wald gelandet, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Der Mann habe zudem die Empfehlung des Gerätes ignoriert, jetzt doch lieber zu wenden. Stattdessen sei er am späten Dienstagabend die Schneise eines Harvesters für schwere Waldarbeiten entlanggefahren, bis er schließlich mit dem Wagen nicht mehr vorankam. Dass er es bis dahin geschafft hatte, "war bereits verwunderlich", so die Polizei. Die Route sei eigentlich nur für Forstmaschinen geeignet.

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In seiner Ausweglosigkeit rief der Autofahrer die Polizei. Eine Streife entschied sich wegen der späten Stunde und der schlechten Sicht gegen eine umgehende Bergung. Darum musste sich der Mann am nächsten Morgen kümmern. Obendrein muss er ein Verwarnungsgeld zahlen. Er hatte das Schild "Verbot der Einfahrt" missachtet. (dpa)

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