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CDU-Frauen fordern Prostitutionsverbot

Zuerst soll der Sexkauf von Schwangeren und Frauen unter 21 Jahren verboten werden. Dafür sollte die Bestrafung von Freiern erweitert werden.

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Eine Sexarbeiterin mit Wollsocken und Pömps sitzt in einem Studio.
Eine Sexarbeiterin mit Wollsocken und Pömps sitzt in einem Studio. © Sebastian Gollnow/dpa (Symbolfoto)

Die Frauen-Union der CDU fordert ein Verbot der Prostitution. In den meisten Fällen seien Frauen nicht freiwillig Prostituierte, sagte die Vorsitzende Annette Widmann-Mauz dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (Freitag).

Auch in der angemeldeten Prostitution würden Frauen „erniedrigt, gedemütigt, entwürdigt“, und dies sei durch das Prostitutionsgesetz auch noch rechtlich abgesichert, beklagte sie. „Die Frage ist doch, ob der Staat die Würde der Frau und ihr Intimstes zur legalen Ware macht.“

In einem ersten Schritt sollte der Sexkauf von Schwangeren und Frauen unter 21 Jahren verboten und dafür die Freierbestrafung erweitert werden, forderte Widmann-Mauz, die auch Integrationsbeauftragte der Bundesregierung ist. Am Samstag beschäftigt sich der digitale Bundesdelegiertentag der Frauen-Union in einem Leitantrag mit dem Thema.

Widmann-Mauz plädierte auch für eine bessere Unterstützung von Frauen, die den Weg aus der Prostitution suchen. Viele Frauen seien schwer traumatisiert und benötigten zunächst gesundheitliche und psychologische Betreuung. „Manche Prostituierte sind auch drogenabhängig“, sagte die Vorsitzende der Frauen-Union. „Es braucht daher sehr individuelle Konzepte und Angebote für neue berufliche Perspektiven.“ (epd)