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Deutschland & Welt

Explosionen: Spur zu Postannahmestelle

Ein Rentner wurde nach Angriffen mit explosiven Postsendungen auf Lebensmittelfirmen verhaftet. Äußern will er sich nicht. Die Spur führt nach Ulm.

Im Lidl-Verwaltungsgebäude ist 17.02.2021 eine Briefbombe explodiert.
Im Lidl-Verwaltungsgebäude ist 17.02.2021 eine Briefbombe explodiert. © dpa

Ulm. Nachdem Sprengstoffpakete bei drei süddeutschen Lebensmittelunternehmen für große Aufregung gesorgt haben, stehen die Ermittler vor einem Rätsel. Wie die Staatsanwaltschaft in Heidelberg mitteilte, hat sich ein Rentner auch Tage nach seiner Festnahme am vergangenen Freitag nicht zu den Anschuldigungen gegen ihn geäußert. Die Behörden halten ihn für den Täter, der die explosive Post an drei Lebensmittelunternehmen gesendet haben soll. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom Dienstag waren es Ermittlungen zur Art der Sprengstoffpakete, die auf die Spur des Rentners führten.

Die drei Postsendungen waren demnach zeitgleich in derselben Postannahmestelle in Ulm aufgegeben worden. Zwar seien alle dabei angegebenen Absender fiktiv gewesen, jedoch habe man den tatsächlichen Absender über die Art des Verpackungsmaterials ermitteln können, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mit. "Bei diesem Material habe es sich um eine von Privatpersonen verhältnismäßig selten genutzte Art der Verpackung gehandelt", fügte er hinzu. Ermittler hätten herausgefunden, dass der Rentner sich solche Verpackungen kurz vor der Tat beschafft habe.

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