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Politik

Laschet ist in die Stilkritik geraten

Der beigefarbene Anzug, den er während der Kommunalwahl anhatte, hat Armin Laschet Kritik eingetragen. Von einer "Kleiderschrankleiche" war die Rede.

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, gibt seine Stimmzettel ab - hinter ihm steht Ehefrau Susanne.
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, gibt seine Stimmzettel ab - hinter ihm steht Ehefrau Susanne. © Federico Gambarini/dpa

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat es mit einem mehr oder weniger modischen Outfit in den offiziellen Pressespiegel des Düsseldorfer Landtags geschafft. In der Zusammenstellung von Artikeln fand sich am Dienstag auch eine Stilkritik des Magazins "Gentlemen's Quarterly" (GQ) zum beigefarbenen Anzug, den der Kandidat für den CDU-Bundesvorsitz am Sonntag zu den NRW-Kommunalwahlen trug. Urteil: eine "Kleiderschrankleiche". Die sozialdemokratische Opposition amüsiert sich. 

Der Anzug, den Laschet bei der Stimmabgabe trug, ist von Modemagazinen verrissen worden.
Der Anzug, den Laschet bei der Stimmabgabe trug, ist von Modemagazinen verrissen worden. © Federico Gambarini/dpa

In dem Artikel heißt es voller Ironie: "Der Ministerpräsident, der modisch nur gelegentlich durch seinen etwas zu engen Kragen auffällt, erschien bei der Stimmabgabe in dem bisher besten Look seiner Karriere. Über die Hosenlänge kann man sicherlich noch minimal streiten, aber sein Arrangement aus Anzug, Hemd und Schuhen ist bemerkenswert solide." Weiter urteilte das Lifestyle-Magazin: "Die Farbe des Anzugs, ein warmer Beigeton, ist quasi prädestiniert für den aktuellen Spätsommer und steht ihm wirklich ausgezeichnet."

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SPD-Fraktionsvize Sven Wolf dankte der Regierung via Twitter dafür, dass ihm der Artikel nicht vorenthalten worden sei. Das Lob für den Anzug unter der Überschrift "Modische Wende?" nutzte Wolf allerdings für den Seitenhieb: "Qualitätswende bei Arbeit der LReg. wäre mir lieber ;-)" (dpa)

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