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Politik

Mehrheit steht positiv zur Frauenquote

Das Bundeskabinett hat eine verbindliche Frauenquote für Vorstände beschlossen. Die Mehrheit der Deutschen hält das für ein gutes Vorhaben.

Franziska Giffey (r), Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Christine Lambrecht (beide SPD), Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, geben eine Pressekonferenz zum Führungspositionengesetz.
Franziska Giffey (r), Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Christine Lambrecht (beide SPD), Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, geben eine Pressekonferenz zum Führungspositionengesetz. © Kay Nietfeld/dpa

Berlin. Eine Mehrheit der Erwachsenen in Deutschland hat eine eher positive Haltung zum Thema Frauenquote. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der Unternehmensberatung McKinsey.

Auf die Frage, wie ihre Position im Allgemeinen zu einer Frauenquote sei, antworteten 55 Prozent der Befragten mit eher positiv bis sehr positiv. Die Zustimmung bei den Frauen lag höher (62 Prozent) als bei den Männern (48 Prozent). Geteilter Meinung sind die Menschen bei der Frage, ob die von der Bundesregierung nun auf den Weg gebrachte Quote in Vorständen die Chancengerechtigkeit in der Arbeitswelt fördert: 49 Prozent sind da optimistisch, genauso viele erwarten diesen Effekt aber nicht.

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Frauenanteil würde von 20 auf 26 Prozent steigen

Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch einen Gesetzentwurf zur Erhöhung des Frauenanteil in den Chefetagen großer Unternehmen auf den Weg gebracht. Demnach muss in Vorständen börsennotierter und paritätisch mitbestimmter Unternehmen mit mehr als drei Mitgliedern künftig mindestens ein Frau sitzen.

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Nach Berechnungen von McKinsey würde das Gesetz 90 Frauen zusätzlich in Vorstandsämter bringen und der Frauenanteil in den betroffenen Vorständen würde mit der Quote von heute 20 auf 26 Prozent steigen. (dpa)

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