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Deutschland & Welt

Polizei beschlagnahmt ganz legalen Hanf

Mit Genehmigung der Bundesopiumstelle wurde auf der Bundesgartenschau in Erfurt Hanf gepflanzt. Doch dann rückte die Polizei an.

Hanfpflanzen wachsen im Ausstellungsbeitrag "Erfurter Gartenschätze" - ganz legal.
Hanfpflanzen wachsen im Ausstellungsbeitrag "Erfurter Gartenschätze" - ganz legal. © Bundesgartenschau Erfurt 2021 gG

Erfurt. Die von der Polizei am Montag auf dem Gelände der Bundesgartenschau in Erfurt beschlagnahmten Hanfpflanzen standen dort ohne kriminellen Hintergrund. "380 Pflanzen Cannabis sativa - Faserhanf - wachsen im Ausstellungsbeitrag Erfurter Gartenschätze auf der Buga-Ausstellungsfläche Petersberg", teilten die Veranstalter am Freitag mit. Sie würden dort prächtig und ganz legal mit Genehmigung der Bundesopiumstelle gedeihen, die im Vorfeld der Ausstellung eingeholt worden sei.

15 historische und neue Sorten von Hanf - in Summe mehr als 6.000 Pflanzen - belegen nach Angaben der Organisatoren im Festungsgraben auf dem Petersberg die Vielfalt des Erfurter Erwerbsgartenbaus. "Die vielseitige Verwendung der gezeigten Pflanzen und die historischen Bezüge zu Erfurts Gartenbautradition machen die Besonderheiten dieses Ausstellungsbeitrages aus", teilten die Buga-Organisatoren mit. Neben Faserbrennnessel, Faserlein und Färberpflanzen wie Waid, Färberwau und Färberkrapp zeigten sie nachwachsende Rohstoffe, die zunehmend an Bedeutung gewinnen würden. Die Hanfpflanzen auf dem Petersberg seien fast frei vom berauschenden Wirkstoff THC.

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