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Polizei bestätigt Feier von Rechtsradikalen auf Hof in Eschede

Seit Jahren gibt es auf einem Anwesen im niedersächsischen Eschede Treffen von Rechsradikalen. So auch vor einer Woche. Die Polizei sieht keine Handhabe dagegen.

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Der Bauernhof in Eschede im Jahr 2011 - damals gehörte er dem NPD-Politiker Joachim Nahtz. Der Hof gehört inzwischen der Partei Die Heimat.
Der Bauernhof in Eschede im Jahr 2011 - damals gehörte er dem NPD-Politiker Joachim Nahtz. Der Hof gehört inzwischen der Partei Die Heimat. © dpa

Eschede. Bei einer Feier mutmaßlicher Rechtsextremisten auf einem Hof im niedersächsischen Eschede hat die Polizei keine strafrechtlich relevanten Verstöße festgestellt. "Für uns ist diese Veranstaltung vom letzten Wochenende damit abgeschlossen", sagte eine Polizeisprecherin der dpa am späten Samstagnachmittag. Sie verwies darauf, dass es sich um eine Veranstaltung auf einem privaten Grundstück handelte. "Da gelten andere Bestimmungen."

Nach den Erkenntnissen der Polizei waren bei dem Treffen vor einer Woche rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort gewesen. Nach einem Bericht der "taz" hatten sich Neonazis aus ganz Deutschland am vergangenen Wochenende zu einer Sonnenwendfeier getroffen. Demnach wurde das Treffen von den Jungen Nationalisten organisiert, der Parteijugendorganisation der ehemaligen NPD, die inzwischen Die Heimat heißt. Auf dem Bauernhof, der der Partei "Die Heimat" gehört, gibt es seit vielen Jahren Versammlungen von Rechtsradikalen, etwa bei sogenannten Sonnenwendfeiern oder Erntefeiern.

An diesem Samstagnachmittag versammelten sich nach Angaben der Polizei zwischen 200 und 250 Menschen in Eschede zu einer Kundgebung und Demonstration. Sie folgten damit einem Aufruf des Netzwerks Südheide gegen Rechtsextremismus. Als Rednerin trat die frühere Landesbischöfin und EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann auf. Die Veranstaltung sei friedlich verlaufen, besondere Vorkommnisse gebe es nicht, sagte eine Polizeisprecherin. (dpa)