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Polizei stoppt Falschfahrer nach mehr als zwölf Kilometern

Eine Sperrung hat einen Autofahrer dazu verleitet, falsch herum auf die A6 zu fahren. Als die Polizei ihn stoppen konnte, fand sie einen angetrunkenen Mann am Steuer.

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Erst nach mehr als 12 Kilometern konnte die Polizei einen angetrunkenen Falschfahrer auf der A6 stoppen.
Erst nach mehr als 12 Kilometern konnte die Polizei einen angetrunkenen Falschfahrer auf der A6 stoppen. © Carsten Rehder/dpa (Symbolbild)

Viernheim/Mannheim. Nach einer gefährlichen Falschfahrt auf der Autobahn 6 hat die Polizei in der Nacht zum Freitag einen angetrunkenen Autofahrer gestoppt. Eine Vollsperrung in Richtung Saarbrücken an der Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen habe den 52-jährigen Mann dazu verleitet, entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf die Rheinstrecke in Richtung Viernheimer Dreieck aufzufahren, teilte die Polizei mit.

Nach mehr als zwölf Kilometern sei er dort auf der Fahrbahn Richtung Frankfurt von der Autobahnpolizei gestoppt worden. Glücklicherweise sei es zu keinem Unfall gekommen.

Die Ursache für die Verwirrung dürfte nach Polizeiangaben gewesen sein, dass der Mann Alkohol getrunken hatte. Er wurde zur Blutentnahme mitgenommen, sein Führerschein wurde sichergestellt. Den 52-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren. Augenzeugen wurden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei Südhessen zu melden. (dpa)