merken
Deutschland & Welt

Urlauber zwingen IC zur Vollbremsung

Über Gleise wollten Dresdner Touristen in Rostock abkürzen. Der Lokführer stoppte den Zug aus Dresden noch rechtzeitig. Den Urlaubern drohen jetzt Strafen.

Ein Intercity Dresden-Warnemünde auf der Strecke.
Ein Intercity Dresden-Warnemünde auf der Strecke. © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa (Archivbild)

Rostock. Mit einer illegalen Abkürzung über Bahngleise haben Urlauber in Rostock-Warnemünde einen Intercity-Zug gestoppt - und müssen sich nun auf strafrechtliche Ermittlungen gefasst machen. Wie ein Sprecher der Bundespolizei am Mittwoch sagte, musste der Schnellzug aus Dresden am Dienstagabend in Höhe Warnemünde-Werft eine Notbremsung einleiten, um einen Zusammenstoß mit Leuten im Gleis zu verhindern. Der Zug von Dresden nach Warnemünde kam rechtzeitig zum Stehen. Reisende kamen nicht zu Schaden, hieß es.

Die Gleis-Wanderer entkamen zunächst. Durch Hinweise wurde danach aber eine Reisegruppe aus Sachsen bei der Ankunft in einem Hotel in Warnemünde gestellt. Es handele sich um eine 35-jährige Frau und drei Begleiter im Alter von 27, 32 und 34 Jahren aus der Region Dresden, die kurz vorher in Warnemünde angekommen waren.

City-Apotheken Dresden
365 Tage für Patienten da
365 Tage für Patienten da

Die Dresdner City-Apotheken bieten mehr, als nur Medikamente zu verkaufen. Das hat auch mit besonderen Erfahrungen zu tun. Was, wenn Sonntagmorgen plötzlich der Kopf dröhnt oder die Jüngste Läuse mit nach Hause gebracht hat?

Gegen sie werde nun wegen Verdachts des gefährlichen Eingriffes in den Bahnverkehr ermittelt. Solche leichtsinnigen Vergehen könnten mit Haftstrafen zwischen 6 Monaten und 10 Jahren bestraft werden. (dpa)

Mehr zum Thema Deutschland & Welt