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Wo am Pfingstwochenende mit Stau zu rechnen ist

Die Stausaison 2023 steht vor ihrem nächsten Höhepunkt. Am Pfingstwochenende braucht es auf der Autobahn viel Geduld. Das sind die Engpässe.

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Wegen dem Ferienbeginn in vielen Bundesländern, drängen Autofahrende für einen Urlaub auf die Fernstraßen.
Wegen dem Ferienbeginn in vielen Bundesländern, drängen Autofahrende für einen Urlaub auf die Fernstraßen. © dpa

Berlin/München. Vor einem "Stauchaos" warnt der Auto Club Europa (ACE), und auch der ADAC sagt lange Wartezeiten voraus. Das kommende lange Pfingstwochenende vom 26. bis 29. Mai könnte also auf bestimmten Strecken zur Geduldsprobe werden.

Wegen dem Ferienbeginn in vielen Bundesländern, drängen Autofahrende für einen Urlaub auf die Fernstraßen. Durch die fehlenden Pfingstferien in diesem Jahr, betrifft die Staugefahr in Sachsen eher den Beginn und das Ende des langen Wochenendes. Die größte Staugefahr erwarten die Clubs jedoch im Süden der Republik.

Wann es besonders voll wird

Freitag, 26. Mai: Vor allem rund um die Ballungsräume und auf den Autobahnen erwartet der ACE ab dem frühen Mittag bis in den Abend ein sehr hohes Verkehrsaufkommen und entsprechende Staugefahr. Auch der ADAC rechnet mit massivsten Verkehrsstörungen und weist darauf hin, dass 2022 der Freitag vor Pfingsten der drittstaureichste Tag des Jahres war.

Samstag, 27. Mai: Auch der Samstag gilt als Hauptreisetag. Daher muss im Zeitraum von etwa 9.00 bis 16.00 Uhr mit starken Behinderungen und zuweilen langen Staus gerechnet werden. Vor allem auch im Süden der Republik. So sind die Strecken in Richtung der Alpen und in den Mittelmeerraum sowie zu den Küsten von Nord- und Ostsee besonders stark befahren.

Pfingstsonntag, 28. Mai: Hier erwarten die Clubs noch den ruhigsten Reisetag des verlängerten Wochenendes. Dennoch dürfte sich ganztägig auch reger Ausflugsverkehr auf den Nebenstrecke und rund um die Naherholungsgebiete bemerkbar machen.

Pfingstmontag, 29. Mai: Auch am Montag sind Ausflügler auf den Nebenstrecken unterwegs. Zudem füllen sich ab Mittag die Heimreiserouten und sorgen wieder für Staugefahr.

Wo es besonders voll wird

  • A1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg - Lübeck
  • A1/A2/A3 Kölner Ring
  • A2 Berlin - Hannover - Dortmund
  • A3 Passau - Nürnberg - Würzburg Frankfurt/Main - Oberhausen
  • A4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden
  • A5 Basel - Karlsruhe - Frankfurt/Main - Hattenbacher Dreieck
  • A6 Nürnberg - Heilbronn - Mannheim - Kaiserslautern
  • A7 Füssen - Ulm - Würzburg - Hannover - Hamburg - Flensburg
  • A8 Salzburg - München - Stuttgart - Karlsruhe
  • A9 München - Nürnberg - Halle/Leipzig - Berlin
  • A10 Berliner Ring
  • A11 Berliner Ring - Dreieck Uckermark
  • A19 Dreieck Wittstock/Dosse - Rostock
  • A24 Berlin - Hamburg
  • A61 Ludwigshafen - Koblenz - Mönchengladbach
  • A81 Singen - Stuttgart - Heilbronn - Würzburg
  • A93 Kiefersfelden - Dreieck Inntal
  • A95/B2 Garmisch-Partenkirchen - München
  • A99 Umfahrung München

Zusammengefasst: Die Verkehrsclubs rechnen hauptsächlich in den Großräumen Hamburg, Berlin, Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Rhein-Neckar, Stuttgart, München und auf den Fernstraßen zu Nord- und Ostseeküste mit Staus. In Sachsen wurde nur für die A4 Dresden- Erfurt Staugefahr prognostiziert. (dpa/sil)