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Deutschland & Welt

Zöllner vereiteln Kunstschmuggel

Mit einem Gemälde des Impressionisten Renoir im Auto will ein Mann über die schweizerische Grenze nach Deutschland fahren. Trotz Papieren muss er zahlen.

Zöllner erwischen einen Kunstkurier, der ein Gemälde aus der Schweiz schmuggeln wollte.
Zöllner erwischen einen Kunstkurier, der ein Gemälde aus der Schweiz schmuggeln wollte. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa (Symbolbild)

Gottmadingen. Bei einer Fahrzeugkontrolle haben Zöllner an der deutsch-schweizerischen Grenze ein Gemälde des französischen Impressionisten Pierre-Auguste Renoir (1841-1919) entdeckt. Ein 67-Jähriger hatte versucht, das Gemälde im Wert von 120.000 Euro über die Grenze im Landkreis Konstanz nach Deutschland zu schmuggeln, wie das Hauptzollamt Singen am Dienstag mitteilte. Der Fahrer gab an, das Werk für eine Galerie nach Prag bringen zu wollen. Das Gemälde war laut den beigefügten Dokumenten in einem Schweizer Auktionshaus ersteigert worden.

Weil der Bote an der Grenze angegeben hatte, keine anmeldepflichtige Ware dabei zu haben, wurde gegen ihn ein Strafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung eingeleitet. Außerdem sind Einfuhrabgaben und Sicherheitsleistungen in Höhe von 12.000 Euro fällig. Das laut Zoll etwa 30 Mal 25 Zentimeter große Gemälde zeigt eine Landschaft und wurde bis zur Zahlung sichergestellt. (dpa)

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