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Zwei Männer tot: Polizei vermutet keinen dritten Beteiligten

An einem Tag findet die Stuttgarter Polizei drei Leichen. Haben sich zwei Männer gegenseitig umgebracht? Hat die tote Frau etwas damit zu tun? Die Ermittler mauern.

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1Zwei Rosen liegen vor einem Lokal in Stuttgart. Die Polizei fand in dem Gebäude am Montag zwei Leichen. Nach Angaben der Ermittler gibt es keine Hinweise, dass eine dritte Person an der Tat beteiligt war.
1Zwei Rosen liegen vor einem Lokal in Stuttgart. Die Polizei fand in dem Gebäude am Montag zwei Leichen. Nach Angaben der Ermittler gibt es keine Hinweise, dass eine dritte Person an der Tat beteiligt war. © Andreas Rosar/dpa

Stuttgart. Nach dem Fund von zwei Männerleichen in Stuttgart gibt es keine Hinweise, dass eine dritte Person an der Tat beteiligt war. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Die Leichen der beiden 53-Jährigen sollen am Mittwoch obduziert werden. Die Ermittler erhoffen sich davon weitere Hinweise auf den möglichen Tatablauf.

Die Toten wiesen Verletzungen durch mutmaßlich scharfe Gewalt auf - laut Polizei möglicherweise verursacht durch scharfe Gegenstände wie beispielsweise Messer, Glasscherben oder Scheren. Die beiden Leichen waren am Montag in einem Untergeschoss in der Geschwister-Scholl-Straße entdeckt worden.

Zu den Hintergründen und zur Identität der Toten halten sich die Ermittler bedeckt. Nach Medienberichten handelt es sich bei dem Fundort um das Souterrain einer Pizzeria und bei den Toten um Besitzer und Geschäftsführer. Beides wollte ein Polizeisprecher am Dienstag nicht bestätigen. Auch von wem der Zeugenhinweis kam, der zum Leichenfund führte, sagte er nicht. Am Dienstag würden weitere Menschen aus dem Umfeld der Toten vernommen.

Einen Zusammenhang zu dem Fund einer Frauenleiche - ebenfalls am Montag - schließt die Polizei nach ersten Erkenntnissen aus. Die Polizei hatte im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt eine Tote in einem Auto im Parkhaus des Autoherstellers Mercedes-Benz entdeckt. Die 32-Jährige war zuvor als vermisst gemeldet worden. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus. (dpa)

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