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Sport

Dortmund erreicht zweite Pokalrunde

Der BVB bricht gegen Uerdingen den Bann dank fehlendem Videobeweis. Ein Dynamo-Schreck rettet Nürnberg und in Sandhausen macht Starkregen Probleme.

Der spätere Torschütze zum 2:0, Paco Alcacer, klatscht mit Marco Reus ab, der irregulär das 1:0 erzielte. © dpa/Marius Becker

Düsseldorf. Trotz Startschwierigkeiten ist Borussia Dortmund souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Der BVB setzte sich beim Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen um den Ex-Dortmunder Kevin Großkreutz mit 2:0 (0:0) durch. Kapitän Marco Reus (49. Minute) und Paco Alcacer per direktem Freistoß (70.) trafen in der zweiten Halbzeit der nach Düsseldorf verlegten Partie, in der Mats Hummels sein bejubeltes Comeback in Schwarz-Gelb feierte. Das Team von Lucien Favre vergab allerdings zahlreiche Chancen gegen die tapfer verteidigenden Krefelder.

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Reus räumte nach Ansicht der Spielbilder ein, dass sein Führungstor auch wegen Handspiels hätte abgepfiffen werden können. "Wenn ich es so sehe, ist es Handspiel", sagte er. Der Ball war dem Nationalspieler bei der Annahme unmittelbar vor dem Treffer an den angelegten Oberarm gesprungen, was nach neuer Auslegung der Regel auch bei unabsichtlichen Bewegungen abzupfeifen ist.

"Es war nicht schwerer als erwartet, wir wussten, was auf uns zukommt", sagte Julian Weigl. "In der ersten Pokalrunde ist immer viel möglich, auch für die kleinen Vereine. Deswegen mussten wir hier erst einmal arbeiten. Für uns war es wichtig, geduldig zu bleiben. Ich denke, wir haben verdient gewonnen." Bei Uerdingens Torwart Lukas Königshofer war die Enttäuschung zwar "groß". Aber "dass der Gegner Borussia Dortmund heißt, wird es in den nächsten Stunden und Tagen einfacher machen. Darauf können wir aufbauen. Ich bin stolz auf die Jungs."

2014er-Weltmeister Großkreutz, der 200 Tickets für Freunde und Familie organisiert hatte, war schon vor dem Anpfiff von den 32 110 Zuschauern gefeiert worden. Der 31-Jährige hatte in seiner Dortmunder Zeit einmal den Pokal sowie zweimal die Meisterschaft gewonnen und lässt keine Gelegenheit aus, seine Liebe zum BVB zu bekunden. "Es war sehr schön, die alten Kollegen und die Fans zu sehen", sagte er nach dem Abpfiff. "Borussia Dortmund wird immer mein Verein bleiben."

Dovedan schießt Ingolstadt raus

In Ingolstadt sah es dagegen bis kurz vor Schluss nach Verlängerung aus. In der ersten Hälfte erkannte Schiedsrichter Daniel Sieber gleich zwei Treffer nicht an – zum einen das Kopfballtor des Ingolstädters Thomas Keller (2.), zum anderen die vermeintliche Nürnberger Führung von Asger Sörensen (22.); in beiden Fällen wegen einer aktiven Abseitsposition jeweiliger Mitspieler. 

Nikola Dovedan (l.) chippt den Ball ins Tor. © dpa/Matthias Balk

In der 87. Minute entschied dann Nikola Dovedan, der bereits Dynamo Dresden beim 0:1 am ersten Spieltag der zweiten Liga mit seinem Tor ins Tal der Tränen stürzte, die Partie zugunsten der Gäste. 

Flutlichtausfall am Hardtwald

In Sandhausen sorgten derweil Blitz, Donner und Regen für erhebliche Sicherheitsbedenken. Statt wie bei normalem Ablauf den Halbzeitpfiff gab es um 21.30 Uhr im Hardtwald-Stadion erst den Anstoß. Von zunächst 21.10 Uhr war der Beginn ein zweites Mal verlegt worden. Zwischenzeitlich war auch das Flutlicht ausgegangen. 

Borussia Mönchengladbach behielt aber die Nerven und bescherte seinem neuen Trainer Marco Rose einen erfolgreichen Pflichtspiel-Einstand. Ein Kopfballtor von Neuzugang Marcus Thuram erlöste die Gladbacher.  (sid, dpa)

Dunkel wars, der Anpfiff verzögerte sich: Das Stadion des SV Sandhausen ohne Flutlicht. © dpa/Uwe Anspach
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