Hoyerswerda
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Diakonie vermeldet Erleichterung

Die Mehrheit der an Covid-19 erkrankten Bewohner und Mitarbeiter ist wieder gesund und auch negativ getestet.

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Pflegeheim "Haus Rosengarten" in Hoyerswerda
Pflegeheim "Haus Rosengarten" in Hoyerswerda © Foto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. Das Haus Rosengarten war die erste Pflegeeinrichtung im Landkreis Bautzen, in der es im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie einen Todesfall gab. Das war Ende März gewesen. Bis zum 7. April sind zwei weitere Bewohner verstorben, die ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert waren. Seither gab es keine Todesfälle mehr. Auch die Anzahl der Infizierten ist zurückgegangen. „Wir freuen uns sehr und sind unglaublich erleichtert, dass die Mehrheit unserer an Covid-19 erkrankten Bewohnerinnen und Bewohner wieder gesund ist und auch negativ getestet wurde“, berichtet Christina Lumper, Vorstand der Diakonie Libera, über die Situation im Altenhilfezentrum Haus Rosengarten.

Anfang März, so heißt es in einer gestern verbreiteten Pressemitteilung, habe es eine erste Infektion in der Einrichtung gegeben, deren Verbreitung Mitte April ihren Höhepunkt erreichte. Deutlich mehr als zehn Personen waren zu diesem Zeitpunkt infiziert (TAGEBLATT berichtete). „Einige Bewohner und Mitarbeitende erkrankten trotz massiver Schutzvorkehrungen und dem sofortigen Besuchsstopp am Coronavirus.“ Die personelle Situation in der Altenpflegeeinrichtung, in der 32 Bewohner von etwa 40 Mitarbeitern betreut werden, sei zwischenzeitlich äußert kritisch gewesen. „Dank des unermüdlichen Einsatzes unserer Fachkräfte vor Ort, tatkräftiger Unterstützung aus unserem Laurentius-Haus in Hoyerswerda sowie unserem vehementen Nachdruck an Ämter und Politik zu handeln, konnten wir die Situation bis heute bewerkstelligen. Oftmals eine Zerreißprobe,“ erklärt Silke Schlegel, Vorstand der Diakonie Libera. Sie hofft, dass „wir über den Berg sind“ und ergänzt: „Um weitere Stabilität zu erreichen, setzen wir nach wie vor auf die Unterstützung der Angehörigen unserer Bewohner. Es gilt weiterhin der Besuchsstopp. Wir wissen, je länger die Situation dauert, umso schwieriger wird es. Trotzdem ist dies ein zwingender Schutz für alle. Wir arbeiten aktuell an Ideen, wie wir einen persönlichen Kontakt zwischen Bewohnern und Angehörigen ermöglichen können, ohne die Gefahr einer Ansteckung zu erhöhen. Bis dahin bitten wir inständig um Geduld und Verständnis.“ (pm/rgr)

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