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Die Bauherren wollen es schick und energieeffizient

Die Ostrauer Baugesellschaft gibt es in diesem Jahr seit 25 Jahren. Sie hat in der Region viele Gebäude saniert und gebaut.

© Dietmar Thomas

Von Sylvia Jentzsch

Ostrau. Sie setzen Zeichen in Dorf- und Stadtbildern. So unter anderem in Ostrau. Die Turnhalle wurde von der Ostrauer Baugesellschaft saniert und der Zwischenbau, in dem sich die Bibliothek und der Dorfgemeinschaftsraum befinden, ausgebaut. „Wir sind mit der Arbeit des heimischen Unternehmens sehr zufrieden“, sagte Bauamtsleiterin Angelika Riedel. Die Gemeinde habe sich auch an der Bauherrenumfrage beteiligt. „Uns gefällt, dass das Unternehmen ein Komplettangebot unterbreitet. Es reagierte schnell, auf Dinge, die nicht vorhersehbar waren, und findet Lösungen“, sagte Angelika Riedel.

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Die Ostrauer Baugesellschaft erhielt jetzt das Zertifikat „Geprüfte Bauherrenzufriedenheit“ vom unabhängigen Institut für Bauherrenbefragung. „Auf solch ein Zertifikat kann zwischen Döbeln und Dresden keine Baufirma verweisen“, sagte Theo van der Burgt vom Institut. Um das zu erreichen, müssen mindestens 80 Prozent der Kunden zufrieden sein. Die Ostrauer nutzen die Auswertung auch, um zu wissen, was ihre Kunden bewegt, um Änderungen zu treffen oder Dinge, die gut sind, bewusster zu tun, sagte Geschäftsführer Ralf Stephan. „Aufgrund der Ergebnisse der Befragung können wir Abläufe verbessern und für die Bauherren zusätzliche Sicherheit geben“, so der Geschäftsführer. Er ist stolz auf das Ergebnis. Immerhin würden das Unternehmen aus dem Geschäftsbereich Gewerbe- und Landwirtschaftsbau zu 100 Prozent weiterempfehlen und aus dem Bereich Haus- und Wohnungsbau 90 Prozent.

Die Ostrauer Baugesellschaft hat ihren Hauptsitz in Ostrau sowie eine Niederlassung in Freiberg. Insgesamt sind etwa 60 Mitarbeiter beschäftigt. Die Ostrauer Baugesellschaft im Ortsteil Merschütz ging 1991 aus dem regionalen Bauunternehmen ZBO (Zentrale Bau Organisation) Ostrau hervor. Zu den Gründern gehörte der Vater des jetzigen Geschäftsführers Gottfried Stephan. Sein Sohn Stefan steht seit 2000 an der Spitze des Unternehmens. Die Freiberger Niederlassung wurde 2003 gegründet.

Die Ostrauer Baugesellschaft hat seit dem Jahr 2005 eine Kooperation mit Baumeisterhaus-Gruppe. Der Eigenheimbau ist jedoch nur ein Standbein des mittelständischen Bauunternehmens. Es erbringt weiterhin Leistungen im Industrie- und Gewerbebau, Landwirtschafts- und Wohnungsbau sowie Bauen im Bestand.

„Es sind viele kleine Dinge, die sich auf Baugewerbe ständig verändern. Es geht vor allem um neue Techniken und Material. Wichtig ist den Kunden die Energieeffizienz“, so Daniel Hofmann vom Unternehmen. Um immer auf dem neusten Stand zu sein, sitzt nicht nur der Chef öfter auf der Schulbank. Auch die Mitarbeiter werden ständig geschult.