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Dresden

Die Bilanz des Kontrollmarathons

Die Dresdner Polizei hat in den vergangenen Wochen Auto- und Radfahrer verstärkt kontrolliert. Die Aktion ist jetzt vorbei, doch rausgezogen wird weiter.

Die Verkehrspolizisten kontrollierten Rad- und Autofahrer beispielsweise an der Stauffenbergallee.
Die Verkehrspolizisten kontrollierten Rad- und Autofahrer beispielsweise an der Stauffenbergallee. © René Meinig

Die Kampagne "Respekt durch Rücksicht" der Dresdner Polizei, bei der besonders viele Auto- und Radfahrer an Konfliktstellen im Stadtgebiet angehalten wurden, ist seit Sonntag vorbei. Insgesamt 52-mal kontrollierten die Beamten und stellten dabei über 1.000 Verstöße fest. Rausgezogen wurden 768 Autofahrer und 938 Fahrradfahrer.

Die meisten Fehltritte am Steuer waren das Handy am Ohr oder das Überfahren einer roten Ampel. "Auch die Einhaltung des Seitenabstandes beim Überholen spielte eine Rolle", heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Radler seien oft beim Fahren auf der falschen Seite und ebenfalls beim Ignorieren von roten Ampeln erwischt worden.

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Laut Gerald Baier, Leiter der Dresdner Verkehrspolizeiinspektion, sei die Aktion zwar offiziell beendet. Einen Freifahrschein bedeutet das für die Verkehrsteilnehmer aber nicht: "Die Ergebnisse unserer Kontrollen zeigen deutlich deren Notwendigkeit. Folgerichtig werden wir auch in Zukunft unsere Kontrollen auf diesem Sektor fortführen und wenn möglich verstärken."

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Im Rahmen der Kampagne konnten die Dresdner außerdem Hinweise abgeben, wo sich Auto- und Radfahrer in Dresden gefährlich nahe kommen oder im Weg sind. Mehr als 3.000 Meldungen gingen bisher ein. "Bereits während der vergangenen Wochen sind wir den ersten Hinweisen nachgegangen", sagt Gerald Baier. Da es aber so viele Meldungen sind, könne nicht jeder nachgegangen werden. "Fest steht jedoch, dass wir die Hinweise detailliert auswerten und sie bei zukünftigen Kontrollen einfließen werden."