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Die "Bummi"-Erfinderin ist gestorben

Die Kinderbuchautorin Ursula Böhnke-Kuckhoff ist tot. Die von ihr kreierte "Bummi" ist eine von wenigen DDR-Zeitschriften, die den Mauerfall überlebt haben.

Die Bummi-Schöpferin Ursula Böhnke-Kuckhoff 2002 in ihrer Wohnung in Glienicke im Norden von Berlin.
Die Bummi-Schöpferin Ursula Böhnke-Kuckhoff 2002 in ihrer Wohnung in Glienicke im Norden von Berlin. © Bernd Settnik/dpa

Berlin. Die Kinderbuchautorin Ursula Böhnke-Kuckhoff ist tot. Sie starb bereits am 7. August im Alter von 93 Jahren im Kreise ihrer Familie, wie ihre älteste Tochter der Deutschen Presse-Agentur am Samstag mitteilte. Bekannt war Böhnke-Kuckhoff vor allem als Erfinderin der Kinderzeitschrift "Bummi", die in der DDR viele junge Fans hatte.

1956 kam der damals 29-jährigen Autorin die Idee, eine Zeitschrift für Vorschulkinder herauszugeben - sie erfand den gelben Bären Bummi, nach dem das Journal benannt wurde. 1957 druckte der Verlag Junge Welt dann die erste Ausgabe. Die maximale Auflage von "Bummi" lag zu DDR-Zeiten bei 736.300 Exemplaren.

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"Ihre Ideen waren unerschöpflich und orientierten sich am Alltagsleben der Kinder", sagte die älteste Tochter Katrin Schrader über Böhnke-Kuckhoff, die bis zu ihrem Ruhestand Chefredakteurin war. Die Werke ihrer Mutter hätten die Kinderwelt bunter gemacht, bei Kummer getröstet und bei der Vorbereitung auf die Schule geholfen.

Neben ihrer Tätigkeit als Chefredakteurin schrieb Böhnke-Kuckhoff Kinderbücher wie "Bummi am Nordpol", "Bummi in Afrika", "Die Prinzessin und der Regenbogen" und "Die doppelte Mama".

"Bummi" ist eine von wenigen DDR-Zeitschriften, die den Mauerfall überlebt haben - im Februar 2017 wurde sie 60 Jahre alt. Böhnke-Kuckhoff war da schon lange im Ruhestand, schrieb aber auch mit über 80 Jahren noch Texte für Kinder. Die Autorin hinterlässt fünf Kinder und viele Enkel und Urenkel. (dpa)

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