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Die Deutschen haben kein Glück bei der EZB

Frankfurt/Berlin. Die „Märkte“ sind gelassen. Kein Vergleich zu den Turbulenzen im September 2011, als der damalige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Jürgen Stark, aus Frust über den Euro-Krisenkurs der Notenbank das Handtuch warf.

Frankfurt/Berlin. Die „Märkte“ sind gelassen. Kein Vergleich zu den Turbulenzen im September 2011, als der damalige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Jürgen Stark, aus Frust über den Euro-Krisenkurs der Notenbank das Handtuch warf. Nun scheidet mit Starks Nachfolger Jörg Asmussen erneut ein deutscher Vertreter vorzeitig aus dem Direktorium der EZB aus. Doch der Wechsel von Asmussen aus dem EZB-Tower zurück nach Berlin als Staatssekretär schlägt an den Finanzmärkten kaum hohe Wellen. Auch, weil sich die Lage im Euro-Raum seit 2011 deutlich beruhigt hat. Vielmehr reibt man sich in Brüssel verdutzt die Augen, wie wenig Glück die Deutschen mit ihrem EZB-Spitzenpersonal haben. Diesmal war Kanzlerin Merkel vorbereitet. Noch am Sonntag stellte sie Richtung Euro-Partner klar, dass Deutschland selbstverständlich einen Nachfolger für das EZB-Direktorium benennen werde. Als heiße Favoritin gilt Bundesbank-Vizepräsidentin Sabine Lautenschläger. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist voll des Lobes für die 49-jährige Juristin und verweist auf ihre Erfahrungen bei der Bankenaufsicht. Die richtige Frau also für die EZB, die künftig auch die Rolle als oberste Kontrolleurin über die großen Geldhäuser übernimmt. (dpa)

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