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Dresden

Die Elbe ist immer noch zu niedrig

Ein wenig Entspannung ist in Sicht. Doch für manche Kapitäne reicht das noch nicht.

Die Fähren und die Salonschiffe können derzeit problemlos auf der Elbe fahren, Frachter schon lange nicht mehr.
Die Fähren und die Salonschiffe können derzeit problemlos auf der Elbe fahren, Frachter schon lange nicht mehr. © Archiv/Sven Ellger

Die Ein-Meter-Marke war am Wochenende erreicht. Seitdem kletterte der Elbepegel langsam, aber fast zu jeder Zeit. Die Prognose ist aber noch nicht durchgehend erfreulich für Kapitäne, die mit ihren Schiffen auf der Elbe fahren wollen.

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Bei 1,19 Meter lag der Pegel am Montagmittag. Das war der vorläufige Höchststand. Am Dienstag rechnen die Fachleute im Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie mit einem Rückgang, dann geht es wieder aufwärts. Entscheidend für die Tage seit Weihnachten waren der Regen und mehrere Regulierungen an den tschechischen Elbestaustufen. Am Schreckenstein in Usti wurde zum Beispiel am 28. Dezember und am 6. Januar mehr Wasser abgelassen, als an den Tagen zuvor. Deshalb stieg der Elbepegel ein wenig. Auch am 8. Januar haben die Tschechen das Wehr noch einmal weiter geöffnet.

Der normale Wasserstand der Elbe liegt bei etwa 1,70 Metern. Liegt er unter einem Meter, können zwar die Passagierschiffe noch fahren. Für die Frachtschifffahrt ist dann aber schon lange Schluss. Für sie brauchen die Kapitäne mit beladenen Schiffen in Dresden wenigstens einen Wasserstand von 1,30 Metern. (SZ/csp)