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Die ersten Häuser stehen schon

Nachdem das Baugebiet zunächst mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, wird in Strießen nun eifrig gebuddelt.

© Kristin Richter

Von Catharina Karlshaus

Strießen. Jörg Heller hat sich dieses Mal verrechnet. Gut fünf Jahre hatte der erfahrene Makler dafür angesetzt, um die Grundstücke im Priestewitzer Ortsteil Strießen an den bauwilligen Mann oder noch besser an die investitionsfreudige Familie zu bringen. Doch weit gefehlt. „Inzwischen sind schon jetzt neun Parzellen verkauft. Zwei weitere befinden sich in Vorbereitung“, sagt Jörg Heller. Die Nachfrage für das Projekt der „bas humus aktiv“ GmbH sei erfreulicherweise sehr groß. Immerhin: Das Areal, welches sich hinter einer bereits vorhandenen Reihenhaussiedlung befindet und das auf 15 großzügig geschnittene Parzellen aufgeteilt worden ist, könne sofort bebaut werden.

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Voll erschlossen, dürfe man auf den zwischen 900 und 1 000 Quadratmeter großen Grundstücken gleich nach erfolgtem Kauf loslegen. „Momentan ist es aufgrund des Frostes und der starken Kälte natürlich nicht ratsam! Da geht nichts. Aber wenn die Temperaturen wieder angestiegen sind, können die Betreffenden nach gut 14 Tagen loslegen“, weiß Jörg Heller.

Wie er betont, seien die Erwartungen hinsichtlich der Vermarktung der Baugrundstücke – verkauft werden sie zum Preis von 65 Euro pro Quadratmeter – weit übertroffen worden. Allerdings verfüge die Fläche tatsächlich über sehr viele Vorteile, die gerade junge Familien mit Kindern zu schätzen wüssten. Abgesehen davon, dass sich der künftige Bauherr aufgrund der schon gegebenen Anbindungen nur noch um die Errichtung seiner eigenen vier Wände kümmern müsse. Die Parzellen inmitten einer bestehenden Siedlung wären ruhig, aber verkehrstechnisch dennoch gut gelegen. „Strießen kann in dieser Hinsicht durch die Nähe zum Bahnhof Priestewitz punkten. Außerdem gibt es gute Busanbindungen, Schulen in Lenz und Großenhain sowie zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten“, erklärt Jörg Heller. Entscheidungskriterien, die für Kaufinteressenten, welche sich langfristig niederlassen wollen, letztlich ausschlaggebend seien. Insofern sei er optimistisch, so der seit 28 Jahren im Geschäft befindliche Makler, dass auch die noch verbliebenen Grundstücke bald an den richtigen Besitzer gebracht werden.

Eine Prognose, die nicht zuletzt dem Investor der „bas humus aktiv“ GmbH mit Unternehmer Wolfgang Bothur gefallen dürfte. Über 700 000 Euro habe man nach eigenem Bekunden schließlich bisher in das Areal nebst Wasser- und Abwasseranbindung und der zugehörigen Straße investiert. Das Wasser, welches an dieser Stelle zunächst für größere Probleme gesorgt hatte, sei nun durch ein unter der Straße eingebautes Versickerungsrohr abgezogen worden. Reichlich Ärger, welcher nach anfänglichen Querelen um eine Straße, verschiedene Zuständigkeiten oder einen Spielplatz nun glücklicherweise der Vergangenheit angehörten. „Wir werden den Verkauf in Strießen natürlich weiter bewerben! Und von anderen Vorhaben weiß ich auch, wenn es einmal losgegangen ist, dann ziehen andere Bauwillige auch schnell nach!“