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Die größten Dippser Bauvorhaben 

6,5 Millionen Euro hat die Stadt für Investitionen eingeplant. Künftig soll sich dabei aber die Richtung ändern.

Die Krippenkinder in Schmiedeberg sind derzeit in einer provisorischen Einrichtung untergebracht. Für sie wird das Krippengebäude komplett neu gebaut, damit es den Brandschutzanforderungen entspricht. © Egbert Kamprath

Wenn der Finanzplan von Dippoldiswalde so aufgeht, wie er jetzt veröffentlicht wurde, dann tut sich dieses Jahr einiges in der Stadt und den Ortsteilen. Auch die Einwohner der Ortsteile um Schmiedeberg können dann in einem Jahr schnell im Internet surfen. Dafür hat die Stadt einen Zuschuss von 750 000 Euro vorgesehen, den sie an die Telekom geben will, damit sich der Ausbau für das Unternehmen lohnt.

Zum neuen Schuljahr 2020/21 wird die neue Turnhalle am Sportpark in Schmiedeberg eröffnet. Derzeit wird die Planung vorbereitet. Insgesamt sind dafür 1,6 Millionen Euro eingeplant.

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Die Krippenkinder in Schmiedeberg können aus ihrem provisorischen Domizil in die neuen Räume umziehen, bei denen dann vor allem der Brandschutz in Ordnung ist. Derzeit laufen die Bauarbeiten. Die Kinder sind in einem Provisorium mit Containern untergebracht und die alte Baracke wird abgerissen. Allein für den Neubau sind 412 000 Euro geplant.

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Das Museum in Dippoldiswalde ist derzeit eingerüstet und überdacht. Dies ist zurzeit die größte Baustelle der Stadt Dippoldiswalde.  © E. Kamprath

Außerdem werden der Umbau und die Sanierung des Museums vorangehen, sodass im Jahr 2020 die Besucher neu gestaltete Räume erleben können. Dafür werden dieses Jahr rund 1,4 Millionen Euro ausgegeben.

Ein großer Brocken sind dieses Jahr noch einmal die Arbeiten zur Beseitigung der Schäden vom Juni-Hochwasser 2013. Von insgesamt 162 Schäden sind 109 erledigt, 32 Maßnahmen noch im Bau und 15 in Vorbereitung.

Andere Vorhaben fallen finanziell weniger ins Gewicht, interessieren die Dippser aber auch. Für die Neugestaltung des Busbahnhofs sind 150 000 Euro eingeplant. Aber auch ein anderer Problemfall soll gelöst werden. Die Haltestelle am Gymnasium, die zu den Hauptverkehrszeiten einfach nicht groß genug für die Vielzahl von Schülern ist, soll besser gestaltet werden. Für eine Wartehalle sind hier 70 000 Euro vorgesehen. Auch in Hennersdorf soll für 40 000 Euro eine Wartehalle entstehen. Die Stadtsanierung wird ebenfalls weitergehen. Für Arbeiten am Obertorplatz sind 50 700 Euro geplant.

Geplant ist 2019 auch der Neubau der Turnhalle in Schmiedeberg. Sie soll aussehen wie in der Skizze. © Stadt Dippoldiswalde

Insgesamt hat Dippoldiswalde 6,5 Millionen Euro für Investitionen eingeplant. Künftig wird Dippoldiswalde aber wieder eine andere Richtung in seiner Ausgabenpolitik einschlagen müssen, mahnt die amtierende Kämmerin Elke Reinert im Vorbericht zum aktuellen Haushaltsplan. Dippoldiswalde muss wieder mehr Geld in grundlegende Dinge investieren wie Straßenbau, Schulen, die Löschwasserversorgung und andere Bereiche des Brandschutzes. Zwei Zisternen in Sadisdorf und Schmiedeberg stehen zwar für 2019 im Finanzplan. Aber die Stadt Dippoldiswalde hat die letzten Jahre wenig in neue Feuerwehrtechnik investiert.

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/dippoldiswalde vorbei.

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