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Die Jesusbäckerei feiert Geburtstag

Bäckermeister Tschirch eröffnete vor 25 Jahren seine erste Filiale in dem traditionsreichen Görlitzer Haus.

© Pawel Sosnowski

Von Ingo Kramer

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Görlitz. Großes Jubiläum für ein kleines Geschäft: Diesen Donnerstag vor 25 Jahren eröffnete der Ober Neundorfer Bäckermeister Michael Tschirch seine erste Filiale in der sogenannten „Jesusbäckerei“ am Nikolaigraben. Ein Jahr zuvor hatte er dort zwei Häuser gekauft, um in einem davon eine Filiale zu eröffnen. Er hatte damals keine Ahnung, was für ein geschichtsträchtiges Haus er erworben hatte: Hier war schon immer eine Bäckerei. Im Jahr 1642 wurde der Lunitzbäcker urkundlich erwähnt, nämlich, als er abbrannte. 1710 entstand ein neues Backhaus, das allerdings 1717 den Flammen zum Opfer fiel. Auch der Name „Jesusbäckerei“ besteht seit Jahrhunderten. Er geht zurück auf ein 1489 am Nikolaifriedhof erbautes kleines Kapellchen, das am 11. April 1625 neben den Eingang der Bäckerei versetzt wurde. Der Bildstock steht noch immer neben der Haustür. Heute betreibt Tschirch den Stammsitz in Ober Neundorf, die Jesusbäckerei und vier weitere Filialen: In der Kunnerwitzer- und der Bahnhofstraße sowie in Kodersdorf und Rothenburg.