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Arbeit und Bildung

Die Lausitz auf Zukunfts-Kurs?

Ein neues Portal will Investoren nach Ostsachsen locken – und wirbt mit potenziellen Zulieferern und den bereits ansässigen Leuchttürmen.

Einer der Lausitz-Leuchttürme: Accumotive in Kamenz.
Einer der Lausitz-Leuchttürme: Accumotive in Kamenz. © Archivfoto: Matthias Schumann

Dresden/Görlitz. Daimler Accumotive in Kamenz, Müllermilch in Leppersdorf, Siemens in Görlitz – keine Frage, auch östlich der Landeshauptstadt Dresden hat Sachsen wirtschaftliche Leuchttürme, die Tausenden Männern und Frauen Arbeit geben. Fest steht aber auch: Da geht noch mehr. Seit Jahresbeginn gibt es deshalb das Internet-Portal Lausitz-Invest. Auf den Weg gebracht wurde es von der Wirtschaftsförderung Sachsen in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Brandenburg.

Die Plattform soll vor allem potenziellen Investoren zeigen, was die Region zwischen Radeberg, Cottbus und Zittau zu bieten hat. Und das ist eine ganze Menge. „Der sächsische Teil der Lausitz hat für Investoren den großen Vorteil, dass bereits ein breitgefächerter Mittelstand besteht, dessen Unternehmen als potenzielle Zulieferer agieren können. Die Fachkräfte sind überdurchschnittlich gut ausgebildet und ihre Produktivität und Treue zum Arbeitgeber liegen weit über dem deutschen Durchschnitt“, so Sylvia Weiß, Pressesprecherin der Wirtschaftsförderung Sachsen. Dazu komme die Nähe zur Landeshauptstadt mit der TU, dem Helmholtz-Forschungszentrum Rossendorf und den drei Standorten der Leibnitz-Gesellschaft. Das dichte Wissenschaftsnetz ermögliche entsprechend auch Forschungsleistungen, zum Beispiel zu Fertigungstechniken und Energieeffizienz. Jüngste Investitionen machen den Planern Mut. So entschied sich im vergangenen Jahr der baden-württembergische Batterie-Zulieferer Leadec für eine Ansiedlung in Hoyerswerda. Das Regelungstechnik-Unternehmen Belimo kommt nach Großröhrsdorf und der Medizintechnik-Hersteller Yellow Tec schafft neue Jobs in Görlitz.

Eines der besten Autohäuser in Deutschland

Dresden braucht starke und innovative Unternehmen, wie das Autohaus Dresden. Der Opelhändler ist seit über 25 Jahren tief mit der Region verwurzelt.

Das Investportal soll nun weitere Firmen nach Ostsachsen locken. An einer englischsprachigen Version der dazugehörigen Internetseite wird bereits gearbeitet. Damit die Lausitz künftig noch ein paar Leuchttürme mehr bekommt.

www.lausitz-invest.de