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Die Lederfabrik steht nicht mehr

Die Industriebrache in Neukirch ist gefallen. Neues entsteht auf dem Areal so schnell aber nicht.

© Thorsten Eckert

Neukirch. Fast ist es jetzt eine Idylle, wo einst die Lederfabrik stand. Von ihr ist nichts mehr übriggeblieben auf dem 19 000 Quadratmeter großen Gelände im Neukircher Niederdorf: Der Abriss der verfallenen Industriebrache ist beendet. Sämtlicher Schutt wurde jetzt abtransportiert – eine Arbeit, die über Wintermonate gut erledigt werden konnte. Der obere Teil des Geländes, wo einst die Kläranlage stand, wurde bereits planiert und mit Mutterboden aufgefüllt – bis das Wetter die Arbeiten stoppte. Enorme Bodennässe macht es Baumaschinen derzeit unmöglich, durchzukommen. Sobald es die Witterung erlaubt, wird weiter begradigt und später im Frühling Rasen ausgesät.

So sah sie aus, die ehemalige Lederfabrik in Neukirch.
So sah sie aus, die ehemalige Lederfabrik in Neukirch. © Thorsten Eckert

Bei pflegeleichter Wiese bleibt es vorerst auch. Zehn Jahre lang darf die Fläche nicht bebaut werden. Wie die Gemeinde sie später nutzt, ist noch völlig offen. Neukirchs Bürgermeister Gottfried Krause (CDU) schließt nicht aus, dass auch danach Grünfläche bleibt. „Denkbar ist aber auch eine spätere Bebauung, zum Beispiel für Wohnen oder gewerbliche Zwecke“, so Krause. (szo)

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