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Die Meißner Mieten werden steigen

Peter Redlich © SZ

Ein Kommentar von Peter Redlich.

Die städtische Meißner Wohnungsgesellschaft SEEG wirbt mit der S-Bahn-Anbindung nach Dresden. Dabei hat es sich schon bis in die Landeshauptstadt herumgesprochen, wie schnell man mit der S1 aus dem Umland am Dresdner Arbeitsplatz ist.

Der Druck auf dem Mietmarkt in Dresden ist so groß, dass sich immer mehr umschauen. Radebeul, Coswig, Weinböhla haben kaum noch was anzubieten und müssen überhaupt nicht werben. Meißen ist da für Dresdner immer noch die Mietperle. Aber wie lange noch?

Eine 100-Quadratmeter-Wohnung, ordentlich saniert, für 600 Euro. Da reiben sich andere die Augen. Das wird nicht so bleiben – und ändert sich auch schon. Die Preise für die Kaltmiete ziehen in Meißen an. Wer hier noch einen guten Mietvertrag unter Dach und Fach bringen will, sollte sich beeilen. Und die Stadt müsste in dieser Situation auch was für die Bestandsmieter tun. Ein Mietspiegel ist zwar nicht das Allheilmittel, aber er dämpft etwas die bevorstehende Aufwärtsentwicklung der Mietpreise.

E-Mail an Peter Redlich

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