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Die nächste Riesaer Kabelabschaltung

Nach der Telekabel Riesa stellt nun die Telekom in der Region das Analogsignal ab. Es sind nicht nur Fernsehgeräte betroffen.

© dpa

Riesa/Bonn. Nächsten Dienstag wird es womöglich wieder ein paar Hundert irritierte Fernsehzuschauer in Riesa geben: Am 18. September schaltet nämlich die Telekom in der Region die Übertragung von analogen TV-Programmen im Kabelnetz ab. Wer weiter wie gewohnt fernsehen will, muss nach der Umschaltung einen Sendersuchlauf durchführen. Zusätzliche Gebühren entstehen durch die Digitalisierung nicht. In Sachsen sind alle Kabelanbieter dazu verpflichtet, bis Ende des Jahres diesen Schritt zu gehen. Den Anfang in Riesa hatte vor wenigen Tagen das Unternehmen Telekabel Riesa gemacht. Trotz mehrfacher Ankündigung gab es anschließend Hunderte Anrufe von Kunden.

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Die digitale Übertragung ermöglicht eine deutlich bessere Bild- und Tonqualität und bildet gleichzeitig die technologische Basis für die zunehmende Verschmelzung von TV und Internet. Wer als Telekom-Kunde einen modernen Flachbildfernseher besitzt und schon mehr als 35 Programme hat, braucht lediglich einen Sendersuchlauf. Wer noch einen sehr alten Fernseher – meist ein Röhrengerät – nutzt, benötigt nach der Umstellung entweder einen Digitalreceiver oder ein neues Fernsehgerät.

Die Umschaltung der Telekom trifft auch Radiohörer: Wer sein Radioprogramm via Kabel empfängt, kann dann auf diesem Wege kein UKW-Signal mehr empfangen und benötigt einen Receiver oder ein Digitalradio. Die Geräte, die ihre Signale über Antenne empfangen – wie das Radio in der Küche oder im Bad – sind von der Umstellung nicht betroffen. (SZ/csf)

www.telekom.de/volldigitalisierung