merken

Die Neugasse 19 wird saniert

Der Bauausschuss bewilligt einen Zuschuss, die Seeg will knapp 1,3  Millionen Euro investieren.

© Claudia Hübschmann

Von Udo Lemke

Anzeige
Symbolbild Anzeige

Was? Ein Suzuki? Klar, ist cool!

Viel Esprit und frischer Charme - deshalb ist das Energiebündel Suzuki Swift so beliebt.

Meißen. Der Bauausschuss hat am Mittwoch für die Modernisierung und Instandsetzung des Wohn- und Geschäftshauses Neugasse 19 einen Zuschuss von bis zu 229 290 Euro freigegeben. Darin eingeschlossen sind Fördermittel in Höhe von 80 Prozent, also mehr als 183 000 Euro.

Damit ist der Weg frei für die Seeg. „Wir planen, die Geschäfte im Erdgeschoss zu erhalten und neun Wohnungen her zu richten“, erklärte Seeg-Geschäftsführerin Birgit Richter. Danach sollen zwei größere Wohnungen für Familien bestimmt sein, die anderen sieben für ältere Mieter, weshalb in das Gebäude auch ein Fahrstuhl eingebaut werden soll. „Wir wollen noch im Oktober mit dem Bau beginnen und planen, die Fördermittel eingeschlossen, eine Investitionssumme von 1,28 Millionen Euro“, so die Geschäftsführerin. Im kommenden Sommer, aller Voraussicht nach im Juli, soll das Projekt abgeschlossen sein.

Zur Schutzwürdigkeit des Gebäudes erklärte Kreisdenkmalpfleger Andreas Christl, dass es sich um ein Gründerzeitgebäude aus dem Jahr 1888 handle, das durch seine außerordentlich reiche Bemalung, sowohl im Innern als auch an den Fassaden auszeichne. „Die Außenfassade mit ihren Klinkern und den bemalten Putzfeldern soll so wieder hergestellt werden, dass ihre Schönheit in die Neugasse hineinstrahlt.

Die Seeg hat bereits die Gebäude Neugasse 14 und 15 saniert. Wobei es sich um ein Jugendstil-Gebäude mit Rundbogenfenstern, Fachwerk- und Sandstein-Verzierungen handelt und um eines im Stil des Historismus.