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Die Not(durft) der Paddler

Übergangsweise mussten sich die Freizeitsportler wieder in die Büsche schlagen. Einigen Fischendorfern stinkt das.

© Symbolbild/dpa

Von Heike Heisig

Leisnig. Ungefähr seit Ostern sind Kanuten und Paddler wieder auf der Mulde anzutreffen. Unterhalb der Thielebrücke gibt es auf Fischendorfer Seite des Flusses eine gut ausgebaute Einstiegstelle für die Wassersportler. Die reisen – wie zuletzt am Wochenende – dann auch zu Dutzenden an. Häufig aus allen Teilen Sachsens und darüber hinaus. Einige von ihnen wollen sich nach der Anreise erleichtern, bevor das auf dem Wasser schwieriger bis unmöglich ist. Doch im Moment geht das nur in den umliegenden Grünflächen, wobei manche auch nicht davor zurückschrecken, sich in den Vorgärten der Anlieger hinzuhocken. Davon haben Fischendorfer schon mehrfach berichtet und dabei ihrem Ärger Luft gemacht. Im Technischen Ausschuss wurde daher die Forderung aufgemacht, dass die Wassersportanbieter an der Einstiegstelle ein mobiles Toilettenhäuschen aufstellen.

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„Das ist insofern schwierig, da es an dieser Stelle jetzt mehrere Dienstleister gibt“, sagt Uwe Dietrich vom Ordnungsamt der Stadt Leisnig. Er hat sich nach der Kritik in der Ausschusssitzung mit den beiden größten Anbietern in Verbindung gesetzt. „Ich habe zugesichert bekommen, dass ein Häuschen aufgestellt wird“, so Uwe Dietrich. Ob das Angebot von den Kanuten letztlich angenommen werde, sei weder abzuschätzen noch zu kontrollieren. „Die Voraussetzungen jedenfalls werden geschaffen“, versichert er.