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So wächst das Sicherheitsgefühl

Christoph Springer schätzt die Arbeit der Polizei, aber versteht nicht ihre Wortwahl. 

SZ-Redakteuer Christoph Springer. © dpa/Robert Michael

Dass die Polizei gefährliche Orte benannt hat und dort seitdem mit Großaufgeboten präsent ist, trägt nicht nur dazu bei, dass mehr Kriminelle gefasst werden. Es stärkt auch das Sicherheitsgefühl der Dresdner. Die Präsenz der Beamten ist deshalb doppelt gut.

 Das müssen die Beamten auch im Winter durchhalten, denn auch ein vermeintlicher Rückzug der Fahnder von den gefährlichen Orten wäre ein fatales Signal an potenzielle Täter.

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Schneller, weiter, höher – verspannter?

Hektik und Stress, das fordert seinen Tribut. Schmerzen im Nacken und Rücken, Überforderung, Unruhe und Anspannungen sind die Folge. 

Die gefährlichen Orte dagegen in herausragende Kriminalitätsbrennpunkte umzubenennen, ist Nonsens. Jeder vernünftige Mensch weiß, dass ein Ort wie der Wiener Platz oder der Albertplatz nicht von sich aus gefährlich ist. Es sind die Kriminellen, die ihn dazu machen und aus Sicht der Passanten vor allem diejenigen, die Schlägereien oder Messestechereien anzetteln. 

Von ihnen geht Gefahr aus und es ist gut, zu wissen, wo sie sich besonders häufig aufhalten. Das sind dann gefährliche Orte, die man vielleicht meiden sollte.