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Die Qual mit der Schulwahl

Bis 9. März müssen sich die Viertklässler für ihre künftige Schule entscheiden. Die Älteren wecken ihre Neugier darauf.

© Dietmar Thomas

Von Helene Krause

Region Döbeln. Kinder und Erwachsene drängen sich auf den Gängen und Treppen, schauen in Klassenzimmer und Fachkabinette. Zum Tag der offenen Tür der beiden Gymnasien Hartha und Döbeln sowie der Oberschulen Waldheim, Leisnig und Roßwein sind Eltern und Schüler eingeladen. Sie können sich über Lern- und Freizeitangebote informieren. Auch werden Schülerarbeiten aus den Arbeitsgemeinschaften vorgestellt.

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Schon mal umgeschaut

Stefan Bernhardt und Tochter Elena aus Döbeln schauen sich im Lessinggymnasium in der Körnerplatzschule das Russisch-Fachkabinett an. „Wir haben uns schon in der Oberschule Döbeln Nord auch der in Hartha umgesehen“, sagt Bernhardt. „Elena hat zwar die Bildungsempfehlung für das Gymnasium, aber dem Kind soll es in der Schule gefallen. Auch nach der sechsten Klasse kann sie noch auf das Gymnasium wechseln.“

Ein besonderes Angebot für die zukünftigen Lessing-Gymnasiasten ist der bilinguale Unterricht. Dabei werden Fächer wie Biologie, Musik, Geschichte und Geografie in einem Zeitraum von zehn Wochen komplett in Englisch unterrichtet. Das Angebot ist wählbar.

In der Oberschule in Waldheim zeigt die 14-jährige Josefine Behr im Biologieraum, was sie im Unterricht machen. An ihrem Tisch stehen Marcel und Denise Steiner mit den Söhnen Max und Til. Max soll im Herbst an eine weiterführende Schule wechseln. „Wir waren schon in Hainichen“, sagt der Vater. „Entschieden haben wir uns aber für Waldheim. Das ist für Max der kürzeste Schulweg“, so der Ehrenberger. Was die Oberschule für die Neulinge interessant macht, ist, dass sie vollständig saniert ist. In jedem Unterrichtsraum gibt es digitale Tafeln.