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Dresden

Die Robotron-Kantine ist gerettet

Die Stadt Dresden will das Gebäude kaufen. Es soll Leitprojekt für die Kulturhauptstadtbewerbung werden. 

Die Stadt will die Robotron-Kantine samt Grundstück kaufen.
Die Stadt will die Robotron-Kantine samt Grundstück kaufen. © Archivbild: Sven Ellger

Dresden will europäische Kulturhauptstadt 2025 werden. Der Bewerbung darum stimmte der Stratdrat nun einstimmig zu. Damit wird ein Budget von 70 Millionen Euro für die Durchführung eingeplant, inklusive Fördergelder – wenn Dresden den Titel holt. Um das zu schaffen, spielt die ehemalige Robotron-Kantine eine entscheidende Rolle. Das Gebäude sollte eigentlich abgerissen werden. Jetzt will die Stadt es samt Grundstück für 2,2 Millionen Euro kaufen.

Was genau aus der Kantine wird, dazu will Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) im kommenden Jahr ein Konzept vorlegen. Wissenschaft und Kunst sollen auf jeden Fall einziehen und sich dort begegnen. Sie soll teil der Bewerbung werden. „Darum wird ein völlig neuer Stadtteil entstehen, wie es ihn in Dresden noch nicht gibt“, so Hilbert. „Deshalb wollen wir in der Kantine einen Ort schaffen, in dem Innovationen erlebt werden können.“ Das solle zum Leitprojekte der Bewerbung werden. Auch dem stimmte der Stadtrat mit großer Mehrheit zu. Nur die AfD war dagegen. Dresden habe in den Kulturpalast und das Kraftwerk Mitte bereits jeweils rund 100 Millionen Euro investiert, erklärte Stadtrat Harald Gilke. Er fürchte, es werden erneut viele Millionen Euro ausgegeben.

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Die Bewerbung als Kulturhauptstadt läuft unter dem Titel „Neue Heimat“. „Heimat erstreckt sich auf eine kulturelle Identität“, erklärte der Oberbürgermeister. „Aktuell sind 49 Prozent der Menschen, die hier leben, gebürtige Dresdner. Wir wollen, dass sich 100 Prozent mit der Stadt identifizieren.“ Dazu sollen auch die Budgets für die Stadtbezirke beitragen, damit die Bewohner mehr mitbestimmen, wofür Geld ausgegeben wird.“